So sieht die Hinrunde für den SCM aus

1. Oktober, 19 Uhr, Bergischer HC (H)

6. Oktober, 19 Uhr, Füchse Berlin (A)

8. Oktober, 19 Uhr, Frisch Auf Göppingen (H)

15. Oktober, 19 Uhr, Eulen Ludwigshafen (A)

25. Oktober, Stuttgart (H)

1. November, Coburg (A)

11. November, 19 Uhr, Rhein-Neckar Löwen (H)

14. November, Melsungen (A)

19.–22. November, Essen (H)

26.–29. November, SC DHfK Leipzig (A)

3.–6. Dezember, Lemgo (H)

10.–13. Dezember, Balingen (A)

15.–16. Dezember, Erlangen (H)

17.–20. Dezember, Nordhorn-Lingen (H)

22.–23. Dezember, Wetzlar (A)

26.–27. Dezember, Hannover (H)

Pause, WM in Ägypten

6.–7. Februar, Flensburg-Handewitt (A)

11.–14. Februar, Minden (H)

18.–21. Februar, THW Kiel (A)

Magdeburg l Große Überraschungen hielt die Veröffentlichung des Bundesliga-Spielplans für die Verantwortlichen beim SCM am Donnerstag nicht bereit, dafür aber ein lang ersehntes, wichtiges Signal: Der darin offiziell festgehaltene Starttermin ist nämlich der 1. Oktober.

„Ich bin einfach froh, dass das jetzt kommuniziert ist“, zeigt sich SCM-Trainer Bennet Wiegert erleichert. Zuletzt kursierten ja Vorschläge, dass der Spielbetrieb erst am 1. November oder gar im neuen Jahr beginnen solle. SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt ergänzt: „Nach über sechs Monaten Pause ist es extrem wichtig, dass wir wieder präsent sind. Mit der European Handball League und der WM kommt es gleich knüppeldick. Da war der Oktober aus spielplantechnischer Sicht auch die letzte Möglichkeit, um an den Start zu gehen.“

Zuschauer-Frage noch offen

Wie viele Zuschauer in der Getec-Arena und auch bundesweit dabei sein dürfen – darüber kann Stand jetzt aber nur spekuliert werden. Am 16. September erlässt die Landesregierung in Sachsen-Anhalt eine neue Eindämmungs-Verordnung, die darüber Aufschluss geben soll. Deren Inhalt „ist nicht nur für den SCM existenziell wichtig“, betont Schmedt. Der Club ist zu 95 Prozent von Einnahmen aus Sponsoring und Ticketing abhängig – seit Anfang März ruht der eigentliche Geschäftsbetrieb jetzt schon.

Die wirtschaftliche Lage des SCM wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsbereich von Trainer und Sportlichem Leiter Bennet Wiegert aus. „Ich bin ein Fan der Langzeitplanung und hätte gerne schon frühzeitig Verpflichtungen für die kommenden Jahre getätigt“, sagt er. Da müsse auch er sich jetzt und in Zukunft umstellen.

SCM-Coach denkt langfristig

Auf lange Sicht bereitet er gerade allerdings seine Mannschaft auf die bevorstehenden Aufgaben vor. „Es wäre zu kurzfristig gedacht, wenn wir uns jetzt schon mit dem Bergischen HC beschäftigen“, sagt Wiegert, „ich bin gerade dabei, das Team so vorzubereiten, dass es die WM im Januar und die Sommerspiele übersteht.“

Und neben den Großveranstaltungen wird auch der DHB-Pokal eine Rolle spielen. Während das Final Four der vergangenen Saison wohl im Februar 2021 nachgeholt wird, soll auch ein Pokalsieger der kommenden Spielzeit ermittelt werden. Nur auf anderem Wege.

Hinrunde für DHB-Pokal entscheidend?

Die HBL präferiert dafür ein Modell, wonach die vier besten Teams der Bundesliga-Hinrunde als Pokal-Halbfinalisten feststehen. Definitiv bestätigt ist diese Regelung aber noch nicht. Für den SCM, der in der Hinrunde bei allen Top-Teams außer den Rhein-Neckar Löwen auswärts ran muss, „wäre das ein Nachteil“, sagt Wiegert, merkt aber auch an: „Dafür ist die Wahrscheinlichkeit eventuell höher, dass wir die Heimspiele gegen diese Teams vor größerem Publikum austragen dürfen.“ So habe eben alles sein Für und Wider.

Weitere Artikel zum SC Magdeburg finden Sie hier.