Magdeburg l Der SC Magdeburg trifft in der ersten Runde um den deutschen Handball-Pokal 2019 auf den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Düsseldorf. Die erste Runde wird am 18./19. August wieder in 16 Vierer-Turnieren ausgetragen, wobei der klassentiefste Verein das erste Zugriffsrecht auf die Ausrichtung hat. Im zweiten Spiel stehen sich Handball Hannover-Burgwedel (3. Liga) und Zweitliga-Absteiger Eintracht Hildesheim gegenüber. Die Sieger beider Spieler bestreiten das Finale, der Turniersieger qualifiziert sich für das DHB-Pokal-Achtelfinale. Burgwedel hat die Option zur Ausrichtung des Turniers.

„Schwartau ist vergangene Saison Dritter in der 2. Liga gewesen. Die Mannschaft ist keine Laufkundschaft, da müssen wir uns von Anfang an konzentrieren, um der Favoritenrolle gerecht zu werden. Das Ziel ist klar: Erreichen vom DHB-Pokal-Achtelfinale“, erklärte SCM-Geschäftsführer Marc Schmedt. Robert Weber, derzeit mit Familie auf Tour im Disneyland Paris, sagte auf der SCM-Homepage: „Schön, dass wir nach Hannover keine weite Auswärtsfahrt haben. Aus der Mannschaft von Schwartau kenne ich aktuell niemanden. Wir sind klarer Favorit und der Sieg beim kleinen Final Four ist eine Pflichtaufgabe für uns.“

In Schwartau wurde das Los mit Freude aufgenommen. „Der SCM ist ein sehr attraktives Los – ein Gegner mit dem man es nicht jede Woche zu tun bekommt. Von daher freue ich mich ganz klar auf dieses Spiel, obwohl wir natürlich krasser Außenseiter sind. Das Spiel ist nochmal ein guter Härtetest, bevor eine Woche später die Liga losgeht“, sagte Rückraum-Spieler Toni Podpolinski.

Das Finalturnier in Hamburg findet am 6./7. April statt. Zuvor stehen am 16./17. Oktober das Achtelfinale sowie am 18./19. Dezember das Viertelfinale auf dem Programm. In dieser Saison war der SC Magdeburg im Halbfinale am späteren Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen gescheitert.

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