Köln/Magdeburg (SID/dpa/at) l Es war eine Pflichtaufgabe und der SC Magdeburg hat sie souverän gelöst. Mit einem 31:17 gegen Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau und dem 35:18-Finalsieg über Eintracht Hildesheim ist der Club ungefährdet ins Achtelfinale des DHB-Pokals eingezogen.

Mit auf dem Spielfeld stand dabei auch schon Neuzugang Ignacio Plaza, der laut Trainer Bennet Wiegert auf diese Weise möglichst schnell ins Team integriert werden soll. Dass der Trainer große Stücke auf Plaza hält, hat er bereits zuvor deutlich gemacht: „Wir hätten das kleine Final-Four im Pokal auch nur mit Zeljko Musa am Kreis bestritten, wenn Plaza uns nicht überzeugt hätte.“

Alle Topclubs qualifiziert

Neben dem SC Magdeburg haben sich auch die weiteren Handball-Topclubs für das Achtelfinale qualifiziert. Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen bezwang in den Finals der Qualifikationsturniere am Sonntag den Bundesliga-Absteiger TV Hüttenberg 38:29 (20:10), auch Rekord-Pokalsieger THW Kiel gab sich beim 44:27 (24:13) gegen den Zweitligisten TSV Dormagen keine Blöße.

Meister SG Flensburg-Handewitt schlug den TuS Ferndorf aus der 2. Bundesliga mit 30:22 (14:12), die Füchse Berlin hatten beim 33:26 (18:14) gegen Bundesliga-Absteiger TuS N-Lübbecke ebenso wenig Probleme wie der Bergische HC, der beim Drittligisten VfL Pfullingen mit 35:22 (18:12) die Oberhand behielt. Der VfL Gummersbach mühte sich hingegen beim 27:23 (14:15) gegen den Zweitligisten HSC 2000 Coburg ins Achtelfinale.

Die Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart und Eulen Ludwigshafen sind bereits in der ersten Runde des DHB-Pokals ausgeschieden. Die Schwaben unterlagen am Samstagabend dem Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe mit 26:29 (11:15). Ludwigshafen zog beim Drittligisten VfL Pfullingen mit 28:29 (16:14) überraschend den Kürzeren.