Magdeburg l Einen Zeitplan für die Verpflichtung eines neuen Akteurs für den rechten Rückraum gibt es nicht, erklärte der Sportchef des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg, Steffen Stiebler. „Wir schauen weiter nach den Möglichkeiten, die es auf dem Markt gibt. Wir haben einzelne Anfragen an Spieler gestellt“, sagte der 44-Jährige. Sicher sei noch nichts.

Sicher ist auch nicht, ob überhaupt und wann Jure Natek noch einmal auf die Platte zurückkehren wird. Der 33-Jährige wurde am Dienstag in Düsseldorf an der linken Schulter operiert und wird zumindest einige Monate fehlen. Auch eine Rückkehr von Andreas Rojewski (Knie) sei schwer abzuschätzen, so der Sportchef. Genau deshalb sah sich der SCM gezwungen, erneut den Markt zu durchleuchten und nach einem adäquaten Ersatz zu suchen. Zuletzt haben die Rechtshänder Fabian van Olphen oder Michael Haaß Neuzugang Nemanja Zelenovic auf der Linkshänder-Position entlastet. „Das hat gut funktioniert. Nemanja hat noch ein paar Probleme, sich im neuen System zurechtzufinden“, erklärte Stiebler außerdem.

Derweil arbeiten Kreisspieler Zeljko Musa und Regisseur Marko Bezjak (Schienbein-Prellung) in einem individuellen Programm für ihren Einsatz am kommenden Sonnabend gegen den ThSV Eisenach (15 Uhr, Getec-Arena). Dass der 29-jährige Musa „nicht werfen kann, ist problematisch“, erklärte Trainer Geir Sveinsson auf der Internetseite des Vereins. Der Kroate hatte sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberarm im Spiel gegen MT Melsungen (25. Oktober) zugezogen.

Vier Wochen später erlitt Matthias Musche gegen Hannover einen Innenbandriss im linken Knie. Der 23-jährige Linksaußen ist am Montag operiert worden und sollte bereits am Dienstag wieder aus der Uniklinik in Magdeburg entlassen werden. Er wird dem SCM circa sechs Wochen fehlen.