Handball l Burg/Biederitz/Gommern (jha/ihe/bjr) Drei Spieltage vor Saisonende erwarten die drei Verbandsligisten aus dem Jerichower Land heute noch einmal schwere Aufgaben.

Eintracht Gommern (7.) -

Post SV Magdeburg (3.)

An eine Entspannung der Personallage ist für Eintracht-Trainer Rene Scharschmidt nicht zu denken. Nachdem in der Vorwoche bereits Felix Hoffmann fehlte und Falco Herbst, Robert Kaese, Julian Hartung sowie Dennis Einwiller angeschlagen ins Spiel gingen, sieht die Situation im vorletzten Heimspiel nicht besser aus. Berufsbedingt fehlen wird Tino Einwiller. Hinter den Einsätzen von Dennis Einwiller und Hoffmann stehen Fragezeichen. Mit Herbst fällt zudem die eigentliche Alternative zu Tino Einwiller auf Halbrechts aus. Bitter: Für Herbst, der sich im Spiel beim Magdeburger SV 90 eine Kapselverletzung an der Wurfhand zuzog, ist die Saison vorzeitig beendet.

Mit dem Post SV empfangen die Gommeraner ein körperlich robustes Team. Vor allem auf Jan Sülflow im linken Rückraum und die gefährlichen Kreisläufer müssen die Gommeraner besonders Acht geben. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr.

Wacker Westeregeln (10.) -

Eiche Biederitz (5.)

Den Wackeren gelang in der Vorwoche mit dem 31:28 beim SV Langenweddingen II der wohl entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt. "Mission erfüllt", meinte dann auch der Westeregelner Trainer Matthias Zeidler, der sich besonders auf Routinier Markus Grau verlassen konnte.

Die Biederitzer indes warten schon seit sieben Spielen auf einen vollen Erfolg. Gegen Spitzenreiter Borne boten die Peters und Co. zumindest in den zweiten dreißig Minuten eine ordentliche Vorstellung. Dem ging bem 23:27 jedoch eine katastrophale erste Hälfte voraus. "Unser Spiel ist zu fehlerbehaftet", so Trainer Uwe Werkmeister. "Das ist auch mit gutem Willen und kämpferischem Einsatz nicht zu kompensieren."

Rückschlüsse aus dem 31:28-Hinspielerfolg des SV Eiche sind kaum zu ziehen, hat sich doch der SV Wacker nach verpatztem Saisonstart (3:13-Punkte) vor allem vor heimischer Kulisse stabilisiert.

Fortschritt Burg (13.) -

SV Langenwedd. II (12.)

Letzter gegen Vorletzter - unter normalen Umständen stünde die SG Fortschritt heute um 17.30 Uhr vor dem ultimativen Endspiel. Doch da der Klassenerhalt seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr erreichbar ist, gilt es nur noch, im drittletzten Verbandsliga-Heimspiel mit einer couragierten Leistung die "Abschiedstournee" einzuläuten. Die Gäste dagegen können sich im Fernduell mit dem BSV 93 Magdeburg II noch an das Prinzip Hoffnung klammern.