Man muss nicht zwingend mit Wolfgang Czychon über seine Leidenschaften sprechen, um dahinter zu kommen, dass der sportliche Leiter des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt auch selbst "Benzin im Blut" hat. Sein schneeweißer Porsche 911 SC, Baujahr 1983, war am Rande der 20. Internationalen Geländefahrt Blickfang und Statement zugleich. Sport- redakteur Björn Richter hat bei Czychon nachgefragt.

Volksstimme: Herr Czychon, zur 20. Auflage der Internationalen Geländefahrt - haben sich die Organisatoren in Burg als würdiger Gastgeber beim Jubiläum erwiesen?

Wolfgang Czychon: Das steht für mich völlig außer Frage. Wir sind schon immer sehr gern in Burg gewesen. Auch die diesjährige Veranstaltung, wie Sie richtig bemerkt haben das Jubiläum, hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass wir hier sehr gut aufgehoben sind. Es ist offensichtlich, dass alle - seitens des Veranstalters, nicht nur vom MSC Burg, auch alle ehrenamtlichen Helfer - ihr Bestes gegeben und so zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ich denke, dass sich während der zwei Tage alles und jeder von seiner besten Seite gezeigt hat - sogar das Wetter.

Volksstimme: Sie waren an beiden Tagen selbst hautnah dabei. Ist die einzige Zwei-Tages-Fahrt auch aus sportlicher Sicht ein Höhepunkt unter den Startern?

Czychon: Ich denke schon. Zwar habe ich nicht selbst auf einem der Motorräder gesessen, aber die Stimmen, die ich aus dem Kreis der Fahrer vernommen habe, waren durch die Bank weg positiv. Die Teilnehmer waren begeistert. Es war eigentlich so ähnlich wie im letzten Jahr - alle haben schon versprochen, im nächsten Jahr wieder nach Burg zu kommen.

Volksstimme: Einer 21. Auflage steht aus Ihrer Sicht nichts im Weg?

Czychon: Ich gehe davon aus, dass es diese geben wird und so hoffe ich es.