Güsen (okr/fna). Der Güsener HC (9., 8:8-Punkte) tritt am heutigen Sonnabend (17.30 Uhr) in der Handball-Sachsen-Anhalt-Liga bei der SG Lok Schönebeck (6., 9:5-Punkte) an.

"Die haben uns noch nie richtig gelegen", sagte GHC-Co-Trainer Bernd Bretschneider, der heute den verhinderten Coach Eric Steinbrecher auf der Bank vertreten wird. Zwar unterlag ihr Team in der vergangenen Saison den Schönebeckern zweimal mehr oder weniger deutlich. Dennoch macht das Trainergespann in dieser Saison Schwächen beim Gegner aus. "Sie haben sich zuletzt beim Unentschieden zu Hause gegen Haldensleben schwer getan", sagte Bretschneider.

Er muss personell erneut improvisieren. Mit Carsten und Tobias Beyer (Studium), Robert Klewe (Arbeit) und Sebastian Geue (erkrankt) fallen gleich vier Leistungsträger aus. Entsprechend werden erneut drei Akteure aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Überhaupt gestaltete sich das Training unter der Woche "überschaubar", da viele Spieler berufsbedingt eingebunden sind. Kaum Zeit also, die jüngsten Schwächen bei der 29:33-Niederlage gegen die SG Spergau auszuwerten, als der GHC eine mehrmalige klare Führung aus der Hand gab. "Das war fehlende Cleverness. Die Spieler müssen lernen, mit ihren Kräften zu haushalten und mal eine Führung zu verteidigen", sagte Bretschneider.

Die SG Lok hat die Partie gegen den HSV verarbeitet. "Mit dem Unentschieden waren wir noch gut bedient", sagt Kapitän Stefan Kazmierowski.Sein Team muss auf den zuletzt gefährlichsten Lok-Schützen Christian Stark aus beruflichen Gründen verzichten.