Könnern (tza). Am Sonntagvormittag wollten die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern endlich ihren ersten Auswärtserfolg in der neuen Liga feiern. Dies gelang gegen den starken Mitaufsteiger Blau-Weiß Könnern jedoch nicht. Trotz guten Beginns verloren die Blau-Gelben am Ende deutlich mit 5 121:5 249-Kegeln.

Der Start der Gäste verlief vielversprechend. Jens Bich (838) vergab zwar durch zu ungenaues Räumerspiel ein besseres Ergebnis, profitierte jedoch von der ebenfalls nur durchschnittlichen Leistung seines Gegenspielers Michael Lehmann (834). "Oldie" Bernd Löhnert (853) hielt den Rückstand zu Horst Voigt (872) in Grenzen.

Im Mittelpaar sollte nun aus dem 15-Kegel-Rückstand ein Vorsprung werden. Während sich Udo Wrubel (857) nach katastrophalem Start noch auf ein ordentliches Ergebnis rettete, kegelte sein direkter Gegenspieler auf höchstem Niveau. Peter Wittig (946) blieb am Ende nur einen Kegel unter dem aktuellen Bahnrekord. Gommerns Teamchef Sören Schulze (928) verpasste nach drei Superbahnen mit einem etwas schwächeren Schlusslauf ebenfalls noch den möglichen Bahnrekord. Da aber Patrick Germer nur 809 Kegel traf, brachte er seine Farben mit 15 Kegeln in Front.

Die Gommeraner Schluss-Spieler suchten nun die Vorentscheidung. Doch Thomas Zander (814) kam überhaupt nicht ins Spiel. Bernd Staeck (831) startete zwar ordentlich, doch was jetzt die Gastgeber auf die Bahn zauberten, war fast unglaublich. Bereits nach der ersten Bahn war das Spiel praktisch entschieden. Könnern hatte mit Ingo Wöllner (913) und Stephan Wittig (875) aus dem Rückstand nach der Startbahn einen Vorsprung von über 100 Kegel gemacht. Diesen brachten die Gastgeber mit konstantem Spiel sicher nach Hause.

Am kommenden Sonntag hat die Eintracht im letzten Spiel der Hinrunde erneut die Chance, die ersten Auswärtspunkte der Saison zu erkämpfen. Ob dies ausgerechnet beim heimstarken SV Edderitz gelingen kann, scheint fraglich.