Burg (bjr). Draußen stürmt und schneit es, drinnen laden die letzten Lebkuchenbestände und die neue Spielkonsole vom Weihnachtsmann zu einem eher ruhigen Jahresausklang ein. Doch dass sich die Zeit zwischen dem Fest und den Silvesterfeierlichkeiten auch sportlich aktiv verbringen lässt, stellen in dieser Woche insgesamt 22 Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren unter Beweis. Von Montag bis Donnerstag findet in der Sporthalle Burg-Süd ein Fußballcamp statt, organisiert vom Verein "Top Kicker", Jan-Sandmann-Fußballschule. In diesem Jahr sei die Resonanz besonders groß, bestätigt Holger Mittelstädt, einer der Organisatoren und Übungsleiter. "Wir mussten sogar einigen Anmeldungen mit einer Absage begegnen. Einfach weil in einer noch größeren Gruppe der Lerneffekt zunehmend abhanden kommt. So lässt sich dann nicht mehr konzentriert trainieren", sagt Mittelstädt.

Auf dem Programm stehen jede Menge schweißtreibende, aber auch spaßige Übungen, die unter der Anleitung fachkundiger Lizenztrainer durchgeführt werden. Nach einem intensiven Erwärmungsprogramm probieren sich die jungen Kicker an Übungen aus dem koordinativen Bereich, wie etwa Torschuss oder Dribbling- und Passtraining aus. Da dem Verein eine Rundumversorgung der Nachwuchsfußballer wichtig ist, wird sich anschließend bei einer gemeinsamen Mittagspause gestärkt.

Kleine Wettbewerbsübungen mit Preisen, die von den Partnervereinen VfL Wolfsburg (Bundesliga) und Holstein Kiel (Regionalliga Nord) zur Verfügung gestellt werden, spornen die Teilnehmer zusätzlich an. "Die Kooperation hat sich ganz einfach durch Jan Sandmann und seinen Kumpel Roy Präger vom VfL über die Jahre ergeben. Unter den Preisen sind auch einige hochwertige Sachen wie Bälle, Schals oder Basecaps dabei. Dazu kommt noch die Trainingsbekleidung. Die Jungs nehmen also nicht nur die Eindrücke aus den Übungen mit nach Hause", fasst Mittelstädt zusammen.

Höhepunkt eines jeden Trainingstages ist aber das Abschlussturnier. Das Besondere daran: Die Ergebnisse aller vier Camp-Tage werden zusammengerechnet, erst dann wird der Sieger ermittelt. So wird gewährleistet, dass sich alle Kicker bis zum letzten Trainingstag voll reinhängen.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz kommt aber auch der Spaß während der vier Tage nicht zu kurz. So hat sich die Fußballschule mittlerweile auch zu "Fußball-Quereinsteigern" aus anderen Sportarten wie etwa dem Handball herumgesprochen.

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