Zum letzten Punktspiel des Jahres tritt der Burger VC 99 am kommenden Sonntag um 15 Uhr beim Ligaprimus VC Bitterfeld-Wolfen an. Für zusätzliche Motivation muss die Burger Trainerin Jessyka Postolla nicht sorgen, setzte es doch zu Saisonbeginn gegen den Ligaprimus eine klare 0:3-Niederlage.

Burg (rgä). Sicherlich gibt es angenehmeres, als bei den schwierigen Straßenverhältnisse ins Chemierevier zu fahren. Bevor jedoch die Burger Volleyball-Herren die Weihnachtsstimmung genießen dürfen, steht ihr letzter Auftritt in diesem Jahr in Bitterfeld an. "Wir haben Respekt vor der Leistung des Gegners, gehen aber nicht eingeschüchtert ins Spiel. Ein Satzgewinn wie im Vorjahr wäre ein schönes Geschenk unterm Gabentisch", sagte Hauptangreifer Alexander Behr.

Mit einer starken Blockarbeit sollen die Angriffe entschärft werden, um der Hintermannschaft die Möglichkeit zu einem erfolgreichen Spielaufbau geben. Das wird gegen eine starke Bitterfelder Mannschaft mit ihren aggressiven Aufschlägen recht schwer werden. Wichtig dürfte auch sein, wie der BVC den stärksten Spieler des Gastgebers, Fabian Kempff, in den Griff bekommt. Oberste Priorität hat bei den Burgern die Annahme. Wenn sie stabil agiert, kann das Team sein variables Angriffsspiel aufziehen. Gelingt eine ähnliche Leistung wie gegen Fortuna Ballenstedt, wird es sicherlich ein spannender Nachmittag. "Es hat sich gezeigt, dass wir mit den Großen mithalten können. Wir werden befreit aufspielen, einen tollen Kampf bieten und eine überzeugende Leistung aufs Parkett legen. Und wenn wir wieder als Team auftreten, gehen wir auch nicht unter", äußerte sich der Burger Sebastian Behr zuversichtlich und nimmt seine Teamkameraden weiter in die Pflicht.

Die Bitterfelder Volleyballer werden alle Register am Sonntag ziehen, um vor eigenem Publikum ihre spielerische Überlegenheit zu demonstrieren. Die zu erwartende sonntägliche Niederlage haben die Burger schon zu Beginn der Saison eingeplant. Es wird also keine Frustration aufkommen.