Biederitz (okr). Der DJK Biederitz hat es am Sonn- abend verpasst, sich in der Tischtennis-Oberliga entscheidend von den Abstiegsrängen zu entfernen. Der Aufsteiger aus dem Jerichower Land kehrte am Sonnabend mit einem Sieg und einer Niederlage aus Berlin und Brandenburg zurück. Nach dem 9:6-Erfolg beim Tabellenzweiten TSV Stahnsdorf und der anschließenden 7:9-Pleite beim Zehnten Borussia Spandau reifte in Biederitzer Reihen die Erkenntnis, dass in dieser Liga jeder jeden bezwingen kann.

Bei den bis dato ungeschlagenen Stahnsdorfern gingen die Gäste nach den Doppeln mit 2:1 in Führung. Während Marcus Schmidt/Eric Osbar deutlich mit 0:3 unterlagen, deuteten die polnischen Akteure in Reihen des DJK mit zwei Siegen an, dass an diesem Tag mit ihnen zu rechnen sein würde. Entsprechend setzten sich Radoslaw Kulczycki (3:1) und Tamasz Tabor (3:1) auch in ihren Einzeln durch. Auch auf das untere Paarkreuz mit Marcus Schmidt (3:2) und Marek Konieczka (3:0) war Verlass, so dass Biederitz mit einer 6:3-Führung (Osbar und Marciniak unterlagen) in die zweite Einzelrunde ging. In dieser bahnte sich nach der 0:3-Niederlage von Kulczycki gegen die starke Nummer eins der Gastgeber, Thomas Englert, eine Wende an. Doch Osbar (3:1), Marciniak (3:0) und Konieczka mit einem Fünf-Satz-Erfolg stellten den unerwarteten 9:6-Gesamtsieg sicher.

Die Partie in Spandau verlief ähnlich ausgeglichen, wenngleich kurioser. Nach den Doppeln und den ersten Einzeln lag Biederitz mit 1:6 in Rückstand. Die furiose Aufholjagd in der zweiten Einzelrunde war nicht von Erfolg gekrönt, unterlagen Kulczycki/Konieczka im Entscheidungsdoppel mit 0:3 und DJK mit 7:9 das Spiel.

DJK Biederitz (gegen Stahnsdorf): Kulczycki (1,5); Osbar (1); Marciniak (1,5); Tabor (1,5); Schmidt (1); Konieczka (2,5)

DJK Biederitz (gegen Spandau): Kulczycki (1,5); Osbar (-); Marciniak (1); Tabor (1); Schmidt (2); Konieczka (1,5)