Gommern (tza) l Es ist geschafft! In einem Spiel, das komplett anders als die vorigen Partien verlief, sicherten sich die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern erneut die Heimpunkte. Der SV Edderitz musste sich den Gastgebern nach deutlicher Führung noch mit 4971:5004 Kegeln geschlagen geben.

Die Eintracht wollte auch ihr letztes Heimspiel der Hinrunde erfolgreich gestalten, war sich jedoch der Stärke des Gegners bewusst. Dieses Mal verlief das Spiel völlig gegen den Trend. Hatte in den vergangenen Begegnungen das Startpaar häufig einen großen Vorsprung herausgespielt, gingen dieses Mal die Gäste mit 40 Kegeln in Front. Und das, obwohl Udo Wrubel (854) und Thomas Zander (828) keinesfalls enttäuschten. Doch Sourisseaux (872) und Stoye (850) waren auf ihrer jeweils letzten Bahn einfach stärker.

Das Gommeraner Mittelpaar schaffte es ebenfalls nicht, die Gastgeber in Führung zu bringen. Gegen das absolute Top-Ergebnis von Petercitzke (901) hatten Andreas Arndt (848) und Jens Bich (836) das Nachsehen. Da aber Stefan Stortz (790) mit sich und der Bahn unzufrieden war, blieben die Blau-Gelben weiter in Schlagdistanz (-47 Kegel). Nun wollte die Schulze-Truppe mit ihren starken Schluss-Spielern die Partie drehen. Bernd Löhnert (836) spielte solide. Martin Hukauf musste seinen krankheitsbedingten Ausfällen in den letzten beiden Wochen Tribut zollen. Als die Kräfte zu Ende gingen, kam Teamchef Sören Schulze (zusammen 802) auf die Bahn und brachte das Ergebnis über die Runden.

Zum Glück für die Gastgeber haderten die Edderitzer immer mehr mit der Bahn, ließen sich durch einen technischen Defekt und dessen Behebung gänzlich aus dem Konzept bringen. Hocke (780) und Krauß (778) verspielten die Führung und Gommern jubelte am Ende über einen glücklichen 33-Kegel-Sieg.

"Wir haben eine überragende Hinrunde gespielt, liegen jetzt erst einmal vorn. Die Pause kommt allerdings genau zum richtigen Zeitpunkt, um uns auf die folgenden drei Auswärtsspiele am Stück im neuen Jahr einzustellen. Der Klassenerhalt ist nun wohl so gut wie sicher. Jetzt wollen wir schauen, was bei der schweren Rückrunde mit nur drei Heimspielen geht", resümierte Kapitän Sören Schulze.