Mieste/Biederitz l Die Nordliga-Handballerinnen des SV Eiche 05 Biederitz kämpfen am Sonnabend um 15.30 Uhr beim ligatieferen HV Solpke/Mieste um den Einzug in das Nordcup-Finale in Irxleben (Termin noch offen). Im anderen Semifinale stehen sich zeitgleich die Biederitzer Ligarivalen Barleber HC und der Post SV Magdeburg gegenüber.

Natürlich befinden sich die SVE-Frauen am Wochenende zwangläufig aufgrund der höheren Ligazugehörigkeit in der Favoritenrolle, doch allein schon die Resultate der Altmärker in den zurückliegenden Runden des Pokalgeschehens sorgen für mehrere Ausrufezeichen. In der ersten Runde stolperte der FSV 1895 Magdeburg (26:27) und im Viertelfinale war für den MTV Weferlingen (15:21), ebenfalls eine Mannschaft aus der 1. Nordliga, Endstation. Auch im Ligaalltag sorgen die HV-Damen um Trainer Kevin Gürtler für reichlich Furore und sind momentan mit 18:2-Zählern Rangzweiter hinter der Reserve des SV Oebisfelde, bei der die Biederitzer Frauen im Februar ihr Halbfinalticket mit einem ungefährdeten 30:14-Erfolg buchen konnten. Dennoch verbieten sich laut Biederitzer Trainerin Elke Wiedon mögliche naheliegende Quervergleiche.

Vorsicht vor Quervergleichen

„Wir stehen definitiv vor einer sehr schweren und unangenehmen Aufgabe. Mieste war schon immer ein sehr unangenehmes Pflaster“, weiß die SVE-Verantwortliche und sieht sich und ihre Mannschaft längst noch nicht am Finalspielort Irxleben.

Beide Mannschaften waren am zurückliegenden Wochenende erfolgreich und lösten ihre Pflichtaufgaben souverän. Während die SVE-Frauen trotz ausgedünnten Kaders mit 27:22 bei der Reserve des HSV Magdeburg das Feld als Sieger verließen, setzte sich der HV Solpke/Mieste in eigener Halle gegen die ersatzgeschwächten Gäste vom Güsener HC mit 28:22 durch. Man darf also gespannt sein, ob die Biederitzer ihrer Favoritenrolle in der Altmark gerecht werden können.