Heyrothsberge l Dass sich im Fußball alles wieder ausgleicht, das bewies sich für Union Heyrothsberge am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den SV Irxleben einmal mehr. Erregte erst ein Abseitstor die Heyrothsberger Gemüter, waren es am Ende die Irxleber, die sich ärgerten.

„Wenn ich in der fünften Minute der Nachspielzeit so einen Elfer gegen mich kriege und dadurch verliere, bin ich auch nicht glücklich“, gab Union-Coach André Hoof rückblickend zu. Am Ende brachte der verwandelte Strafstoß seinem Team aber einen 3:2-Sieg und damit drei weitere Punkte ein.

Abseitstor stößt sauer auf

„Wir hatten in dieser Saison auch schon viele Entscheidungen gegen uns, so gesehen gleicht sich alles aus. Auch gegen Havelwinkel Warnau haben wir zum Beispiel durch ein Abseitstor verloren“, erinnert sich Hoof und blickt damit gleich auf den kommenden Gegner voraus. Im Hinspiel unterlag Union 2:3. „Dabei hatten wir eine der besten ersten Halbzeiten der Saison gespielt und zur Pause 2:0 geführt“, so der Coach, der nun vielleicht auch in diesem Fall auf ausgleichende Gerechtigkeit hofft. Die Union-Elf will gern den dritten Sieg in Serie einfahren, um bis zum Ende der Saison gegebenenfalls noch das ein oder andere Team in der Tabelle hinter sich zu lassen. Aktuell steht Warnau zwei Ränge vor den Heyrothsbergern auf Rang sieben. „Die gute Platzierung haben sie nicht umsonst. Warnau spielt einfachen Fußball mit langen Bällen und ist dabei sehr kopfballstark. Das ist für diese Liga völlig ausreichend. Da müssen wir uns was einfallen lassen“, weiß Hoof den Gegner einzuschätzen.

Der Coach selbst fehlt, wenn das Spiel am Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen wird, ebenso wie Philipp Spengler. Für Tobias Thormeier ist die Saison komplett beendet. Sein Einsatz gegen Irxleben kam zu früh, er hat sich gleich wieder verletzt.