Güsen/Gommern/Gerwisch (red) l Germania Güsen und Blau-Weiß Gerwisch treten auswärts auf Kunstrasen an.

1. FC Magdeburg - Germania Güsen (Hinspiel 2:1). Die Talfahrt mit zuletzt vier Niederlagen in Folge konnten die Güsener in der Vorwoche stoppen. Zwar stehen die Bonitz-Schützlinge nach wie vor auf einem Abstiegsrang, aber das 0:0 beim Tabellenzweiten Fortuna II war ein echter Mutmacher. Im dritten Auswärtsspiel in Folge führt Güsens Reise erneut nach Magdeburg. Und zum dritten Mal geht es auf Kunstrasen zur Sache. „Darauf haben wir uns langsam eingestellt“, sieht René Bonitz, der die Tage beim Skifahren in Obertauern verlebte, am Wochenende aber wieder bei seiner Germania an der Linie stehen wird, keinen Nachteil. Überhaupt gibt sich Güsens Trainer vor dem Spiel bei der FCM-Zweiten zuversichtlich, sagt: „Wir sind motiviert, optimistisch und werden keinen Angsthasenfußball spielen.“ Am zuletzt defensiven System will der Tabellen-13. festhalten. „Aber wir wollen schauen, ob vielleicht mehr geht, wollen die eine oder andere gefährliche Offensivaktionen erfolgreich zum Abschluss bringen“, liebäugelt Bonitz bei einem Gegner, der auswärts bislang mehr Punkte einfuhr als auf eigenem Platz, mit einem Erfolgserlebnis.

SV Fortuna II – Blau-Weiß Gerwisch (Hinspiel 0:3). Der März war bisher kein erfolgreicher Monat für die Gerwischer: Zweimal haben sie gut gespielt und zweimal trotzdem verloren. Allzu negativ stimmt dies Trainer René Pinske aber nicht: „Unsere Situation ist nicht so akut, dass wir jetzt Druck aufbauen müssen. Man nimmt das Positive mit: die gute Leistung.“

Setzt der Coach also darauf, dass es sich am Ende auszahlt, wenn man dranbleibt und fleißig arbeitet? „So haben wir es in der Hinrunde zumindest kennengelernt“, erklärt Pinske. Dass das Spiel beim Tabellendritten am Sonnabend bereits um 12.30 Uhr beginnt, hat zumindest insofern keine negativen Auswirkungen auf den Kader, als dass keine Spieler deshalb arbeitsbedingt fehlen werden. „Allerdings haben wir ein paar Langschläfer im Team, die sich wohl den Wecker stellen müssen“, glaubt Pinske. An das Hinspiel haben die Gerwischer gute Erinnerungen, immerhin gewannen sie 3:0. „Fortuna ist technisch sehr gut, hat uns aber an dem Tag unterschätzt. Ich schätze, sie werden auf Wiedergutmachung aus sein“, glaubt der Trainer.

Eintracht Gommern – HSV Medizin Magdeburg (Hinspiel 2:1). „Augen zu, Gras fressen und die Keule rausholen“, fordert Florian Sprengler, Co-Trainer des SV Eintracht Gommern, eine Trotzreaktion. Nach zwei Niederlagen zum Start der Rückrunde sollen die ersten Punkte gegen den Tabellenelften eingefahren werden. „Wir müssen als Team aufgrund der personellen Lage noch enger zusammenrücken“, appelliert Sprengler. Eine Einstellung die für das Heimspiel unerlässlich sein dürfte, zumal mit Kapitän Kevin Schulz ein weiterer wichtiger Spieler verletzt fehlt. Um ein erfolgreiches Heimspiel zu absolvieren, orientiert sich die Eintracht vorrangig an die taktische Leistung des 2:1-Hinspielerfolges.