Beetzendorf/Jerichow l Im fünften Endspiel der noch jungen Futsal-Geschichte des FSA setzte sich der Serienteilnehmer im Hallenfußball nach FIFA-Regeln souverän mit 5:0 gegen den Magdeburger Stadt- oberligisten SV Beyendorf durch. Zudem stellte der neue Futsal-Landesmeister mit Philipp Lenz auch den besten Torwart. Die Beyendorfer wurden nach jeweils vierten Plätzen in den beiden Jahren zuvor erstmals Vize-Landesmeister. Für die Lok-Schützlinge um Trainer Sven Lange, die eine Saison lang bereits in der NOFV-Futsal-Regionalliga kickten, war es der zweite Futsal-Meistertitel im FSA. Zudem wurde Lok Jerichow bislang zweimal Vize und einmal Dritter.

In der schmucken Beetzendorfer Sporthalle stellten sich acht Teams zum fünften Mal den Titelkämpfen. Nach der Gruppenphase kristallisierte sich der TV Askania Bernburg – als einziges Team ohne Punktverlust und mit 11:0-Toren – als Favorit heraus. In der anderen Gruppe setzte sich Jerichow mit zwei Siegen und einem Remis als Erster durch.

Als Gruppensieger ins Halbfinale

Der einzige Landesklasse-Vertreter unter den ansonsten auf Kreisebene kickenden Vertretern ließ sich jedoch im Halbfinale vom Gruppenzweiten SV Beyendorf überraschen und konnte eine zweimalige Führung nicht über die zwölf Minuten Spielzeit (letzte Minute effektiv gestoppt) retten. 24 Sekunden vor der Schlusssirene gelang den Landeshauptstädtern der 2:2-Ausgleich.

Tragischer Held beimKreismeister des KFV Salzland wurde Marcel Pusch. Mit fünf Toren sicherte sich der 24-Jährige die Torjägerkrone des Turniers und wurde mit überwältigender Punktzahl zum besten Futsaler gewählt, aber in einer entscheidenden Phase war er der Pechvogel. Beim notwendigen Sechsmeterschießen um den Einzug ins Endspiel scheiterte Pusch mit seinem Schuss am Beyendorfer Keeper Sebastian Medau.

Für die Bernburger blieb das kleine Finale, welches sie mit 2:1 gegen den NOFV-Futsal-Regionalligisten Kine em Halle gewannen. Die Saalestädter unterlagen im Halbfinale Jerichow mit 1:2.
Jerichow: Philipp Lenz – Ron Wedau, Norman Stärke (2), Philipp Kohlberg, Jeremias Randel (1), Philipp Lange (1), Maximilian Lange (2), Marc Rückert, Dave Lüdersdorf (2), Felix Oehler, Oliver Weiß