Burg l Am 3. Spieltag der 1. Handball-Nordliga hieß es schon einmal Erster gegen Zweiter. Nach dem souveränen 41:22-Heimsieg der SG Fortschritt Burg über die Reserve vom SV Oebisfelde 1895 übernahmen die Mathias Lange und Co. die Tabellenführung und gaben diese bis zum Spiel bei der SG Neuferchau/Kunrau (31:33) vor zwei Wochen nicht mehr ab. Nun heißt es am Sonnabend erneut Erster (SV Oebisfelde 1895 II; 23:5) gegen Zweiter (SG Fortschritt Burg; 22:4).

Die Vorzeichen sind nach zwölf, beziehungsweise 13 Spieltagen jedoch unlängst anders. Beide Teams spielen um die Meisterschaft, beide konnten bisher überzeugen. Dennoch starteten die Burger eher schlecht als recht ins neue Jahr. Mit zwei Pleiten bei zwei Erfolgen sind sie bereits jetzt zum Siegen in der Fremde verpflichtet. „Wir müssen gewinnen, um die Tabellenführung wieder zu erobern, ansonsten rutschen wir weiter ab“, so SG-Trainer Hendrik Kurth.

SVO II zuhause eine Macht

In der Hans-Pickert-Halle sind die Oebisfelder jedoch bisher eine Macht. Fünf ihrer sieben Heimspiele konnten sie mehr als deutlich gewinnen und auch in den übrigen zwei Partien sprangen – wenn auch ungleich knappere – Erfolge heraus. Zudem dürfte die SVO-Reserve mit den Burgern noch eine Rechnung offen haben, kamen sie doch in der Ihlestadt im Hinspiel mächtig unter die Räder.

Die Gäste sind also gewarnt. Doch auch sie wollen wieder in der Fremde punkten. Denn in 2018 konnten die Burger bisher nichts Zählbares aus gegnerischer Halle entführen. „Natürlich haben uns die beiden Niederlagen zurückgeworfen. Wir müssen uns wieder mehr auf unser Spiel konzentrieren und von Anfang an Vollgas geben“, betont Kurth.

In der Hinrunde waren die Burger fokussierter, schienen von äußeren Faktoren wenig beeindruckt und zwangen der Gegnerschaft ihr Spiel auf. So konnten sie auch knappe Spiele für sich entscheiden. Zu dieser Stärke muss die SG also schnellstens zurückfinden, dann sind auch zwei Punkte beim Tabellenführer möglich. Anpfiff des Spitzenspiels ist heute um 16.15 Uhr in der Hans-Pickert-Halle.