Güsen l Neues Jahr, altes Problem – die fehlende Cleverness kostete den Güsener HC im Heimspiel gegen die HSG Altmark West (Solpke/Mieste) ein besseres Ergebnis. Mit 23:28 (12:14) Toren unterlagen die Gastgeber in der Elbe-Havel-Sporthalle. Es war die neunte Niederlage im 13. Punktspiel.

„Wir haben schon gebrannt, hatten Bock und auch einen Plan geschmiedet, um es Solpke im Angriff möglichst schwer zu machen“, berichtet Steffen Bretschneider. Dieser Plan, mit einer offensiven Deckung an deren Spitze der junge, große Felix Faber stand, ging allerdings nicht lange auf. Später wechselten die Güsener deshalb auch wieder auf ein 6:0. Das eigentliche Problem lag allerdings auch nicht in der Deckung, sondern im Angriff.

Chancenverwertung als großes Manko

„Die erste Halbzeit war noch ganz in Ordnung, da lagen wir nur mit zwei Toren hinten. In den letzten sieben, acht Minuten der zweiten Halbzeit haben wir dann zu viel verworfen. Wir haben es im Angriff versaut“, brachte es Bretschneider auf den Punkt.

In der Tat vergaben die GHC-Handballer mehrfach freie Würfe bei ihren Kontern und so machten die Gegenspieler das, was sich eigentlich die Gastgeber vorgenommen hatten, und kamen zu einfachen Toren. Vom 22:22 (49. Minute) zogen die Altmärker auf 27:22 (59.) davon und banden damit den Sack zu.

Für die Güsener, die in der kommenden Saison noch mehr mit der A-Jugend zusammenarbeiten wollen, bleibt nur die Hoffnung, dass die (jungen) Spieler in dieser Saison aus ihren Fehlern lernen und sich die nötige Cleverness für die Zukunft erarbeiten.
Güsener HC: Chr. Bretschneider, Schönfeld - Lehnau, K. Haßbargen, Schulz (5 Tore), Mache, St. Prause, Hoffmann, Lepper (2), Faber (5), Gerlach (2), Th. Prause, Fritz (2), St. Bretschneider (7)
Siebenmeter: Güsen 3/2 – HSG Altmark West 2/1; Zeitstrafen: Güsen 2 – HSG Altmark West 4