Gerwisch l Die Prüfung wurde von Holger Alicke von Blau-Weiß Gerwisch durchgeführt. Der Inhaber des 2. DAN im Judo bekam für seine gute Arbeit von den Gerwischern und den zahlreichen Gästen im Anschluss viel Beifall.

Zur Prüfung treten immer zwei Judokas auf die Matte. Tori (der Werfende) zeigt hierbei mit seinem Uke (der Fallende) die für den jeweiligen Kyu (Schüler Graduierung) geforderten Techniken. Es werden Fallübungen, Wurf- sowie Haltetechniken demonstriert. Nach den einzelnen Demonstrationen müssen die Judokas Anwendungsaufgaben im Stand und am Boden demonstrieren. Hier kommt es darauf an, die vorab gezeigten Würfe und Festhalten in einer simulierten Wettkampfform wiederzugeben und anzuwenden. Zum Abschluss der Prüfung müssen die Judokas dann beim Randori (Übungskampf) zeigen, wie sie die erlernten Techniken einsetzen um zu gewinnen.

Ab dem grünen Gürtel (3. Kyu) musste zusätzlich noch eine „Kata“ (festgelegte Form von Techniken) demonstriert werden. Das ist ein bestimmter Teil der „Nage-no-Kata“ (Form des Werfens) aus dem Programm des 1. DAN (Meister Graduierung) und dient der schrittweisen Vorbereitung auf diese Prüfung.

Die Gerwischer Trainer Stephan Nikonow, Michael Richter und Thomas Lammich, die Holger Alicke bei der Prüfung tatkräftig unterstützten, waren mit den gezeigten Leistungen ihrer Judokas vollauf zufrieden. Alle 15 angetretenen Prüflinge haben bestanden. Holger Alicke erklärte erfreut: „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich das Training auszahlt und dass sich nach bestandener Prüfung jeder über den neu erworbenen Gürtel freut. Auch als Trainer freut man sich immer wieder, dass so viele Eltern und Verwandte bei der Prüfung zusehen und dann die Leistung mit Beifall belohnen.“ Beifall und Dank gebührte auch den Trainingspartnern und dem Prüfer. Die nächste Gürtelprüfung findet im Jahr 2020 statt.