Gerwisch l Erstmalig fand diese Veranstaltung bei Blau-Weiß Gerwisch statt. Schirmherr war der Judo-Verband-Sachsen-Anhalt. Frank Schiller und Ines Ernst-Schiller hatten die Leitung des Turniers inne und sorgten durch eine gute Vorbereitung für einen ruhigen und schnellen Ablauf.

Auch vom Blau-Weiß Gerwisch stellten sich zwei Kämpfer dieser großen Herausforderung. Joshua Wittkowsky und Tim Meinert vertraten den Verein in der Altersklasse U21.

Best of Three

Beide mussten im Wettkampfmodus „Best of three“ ihr Können unter Beweis stellen. Bei diesem Modus wird ein „Glückssieg“ ausgeschlossen, da der Sieg im nächsten Kampf bestätigt werden muss. Der Kämpfer, der von maximal drei Kämpfen zwei gewinnt, ist der Sieger dieser Runde.

Beide Athleten lieferten eine ausgezeichnete Leistung ab und begeisterten durch schöne Kämpfe, die ein hohes Maß an technischem Können zeigten. Das kontinuierliche Training und die hervorragende Wettkampfvorbereitung zahlten sich nun aus.

Judoka Wittkowsky kämpfte in der Klasse bis 81kg und bewies in beiden Kämpfen, dass er technisch und konditionell den Anforderungen gewachsen war. Bei einer Kampfzeit von zwei Minuten ist sehr schnell das Limit erreicht, doch er zeigte eine souveräne Leistung und belohnte sich mit der Silbermedaille. Meinert kämpfte in der Wettkampfklasse bis 73kg und ließ sich vom Erfolg seines Gerwischer Judo-Freundes inspirieren. Auch er musste zwei Mal auf die Matte und zeigte schöne Techniken sowie gute Ansätze, speziell bei der Bodenarbeit. Auch hier wurde die solide Leistung mit der Silbermedaille belohnt.

Training zahlt sich aus

Trainer Holger Alicke zeigte sich sehr zufrieden mit der gebotenen Leistung seiner Schützlinge, für die es nun heißt, die gewonnenen Erfahrungen im Training weiter aufzuarbeiten.

„Für mich als Trainer ist es eine schöne Bestätigung, wenn sich nach dem intensiven Training die Erfolge einstellen. Ohne Fleiß kein Preis. Schön ist es auch, dass Thomas Lammich dieses Turnier nach Gerwisch geholt hat und wir uns nun auf Landesebene als Verein einen Namen machen“, freut sich Trainer Holger Alicke.