Gommern l Die Gäste waren auf eine Revanche für die Heim-Niederlage vor drei Wochen aus. Doch hatten die Leitzkauer „Wölfe“ gerade eine Woche zuvor mit einer neuen Mannschaftsbestleistung für Aufsehen gesorgt. Gommern startete stark. Udo Wrubel (538:491, 3:1) steigerte sich nach schwachem Beginn deutlich und wurde am Ende Gommerns Bester. Da konnte Hilmar Gust nur gratulieren. Martin Hukauf (490:498, 2:2) sah bereits wie der sichere Sieger aus, musste sich aber am Ende dem stark kämpfenden Teamchef der Leitzkauer, Andreas Wienicke, knapp geschlagen geben.

Bernd Löhnert (532:482, 3:1) zeigte gegen TuS-Spieler Karl-Werner Platte von Beginn an seine Stärke. Da half auch der Satzgewinn des eingewechselten Wolfram Schulz nichts mehr. Eintracht-Kapitän Thomas Zander (509:520, 2:2) wachte gegen Helmer Frebel zu spät auf, so dass die Leitzkauer Reserve trotz der mittlerweile 78 Minuskegel weiterhin im Rennen blieben.

Doch nun schlug die große Stunde des TuS-Schlusspaars. Zwar kam Uwe Jankow nach „ewiger“ Spielpause überhaupt nicht zurecht. Doch der eingewechselte Hans-Werner Buhe raubte dem schwächelnden Andreas Arndt die Nerven. Zwar brachte auch auf Gommeraner Seite die Einwechslung von Bernd Staeck (zusammen 491:497, 2:2) Erfolg, aber mit dem vorletzten Wurf sicherte Buhe durch ein Wahnsinns-Räumerbild den nötigen Anwurf zum Punktgewinn. Gleichzeitig zog der Tagesbeste Sebastian Lorf einsam seine Bahnen. Gommerns Sören Schulze (508:568, 0:4) kämpfte verbissen, war aber chancenlos.

Am Ende war die Eintracht froh, wenigstens noch das Remis gerettet zu haben. Die Gastgeber waren ebenfalls nicht unzufrieden, lagen sie doch zwischenzeitlich schon weit zurück. „Zwei Wurf vor Schluss war noch alles möglich. Eine Niederlage, ein Sieg oder eben ein Remis. Schade, dass die Aufholjagd von Bernd Staeck nach seiner Einwechslung nicht ganz gereicht hat. Trotzdem sind wir mit dem Punkt hier auf dem Berg zufrieden, obwohl dem Spielverlauf nach mehr möglich war“, war Eintracht-Teamchef Zander nach Spielende hin- und hergerissen.