Gommern l  Die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern sind mit einem Heimsieg ins Jahr 2016 gestartet. Am Sonnabend gab es gegen „Angstgegner“ Blau-Weiß Loburg einen 7:1 (3359:3323)-Erfolg. Doch das Spiel war viel enger, als es das Ergebnis vermuten ließ.

Gommerns Startspieler begannen sehr stark. Sowohl Udo Wrubel (4:0; 565) als auch der beste Eintracht-Spieler Bernd Löhnert (3:1; 593) holten ihre Mannschaftspunkte (MP). Gegen Torsten Strauß (506) und Stefan Schön (565) erspielten sie einen 87-Kegelvorsprung.

Im Mittelblock hatte Youngster Dustin (4:0; 544) dieses Mal mit seinem Onkel Rainer Busse keine Probleme. Er zwang Loburg zum Auswechseln. Aber auch Bernd Kupsch (zusammen 494) war gegen den Eintracht-Spieler machtlos. Was auf den anderen Bahnen abging, bleibt sicher allen Beteiligten recht lange in Erinnerung. Gommerns Teamchef Thomas Zander (1:3; 556) konnte bei der Galavorstellung seines „Amtskollegen“ auf Loburger Seite, André Schön, nur bewundernd staunen. Denn der spielte von Beginn an auf Top-Niveau und kam am Ende auf einen neuen Bahnrekord von 650 Kegeln. Er verbesserte mit 400 Vollen und 250 Abräumern die Bestmarke von Udo Volkland um drei Kegel. So war das Spiel trotz der 3:1-Führung der Eintracht bei nur noch 43 Kegeln Vorsprung wieder offen.

Zwar zeichnete sich im Schlussdrittel schnell der Punktgewinn von Sören Schulze (3:1; 553) gegen Mirko Gericke (523) ab, aber der Kegelabstand schmolz allmählich. Als aber Martin Hukauf (2,5:1,5; 548) trotz 37 weniger erzielter Kegel gegen Steffen Wiedner (585) gewann, war der Jubel bei den Gastgebern groß.

„Diesen wichtigen Heimsieg wollen wir in der kommenden Woche mit einem Erfolg gegen Bernburg in unserer tollen Pauly-Kegel-Arena veredeln. Mittlerweile haben wir uns auf die neuen Bahnen eingestellt und spielen sehr geschlossen. Hoffentlich klappt das auch am Sonnabend wieder“, so ein zufriedener Zander.