Magdeburg/Burg l Am „siebten Mann" kann es nicht gelegen haben. Sehr viele BVC-Anhänger haben den Weg in die Sporthalle am Magdeburger Neptunweg auf sich genommen. Eine stattliche Kulisse von 100 Zuschauern sorgte somit für eine standesgemäße Umrahmung des Spitzenspiels.

Die Spieler um Gunnar Griep von der WSG Reform Magdeburg erwischten vom ersten Aufschlag weg einen guten Beginn. Jedoch konnte sich keines der beiden Teams einen klaren Vorsprung herausarbeiten. Beide Mannschaften brachten ihr Angriffsspiel durch. Die Magdeburger gingen beim 13:9 erstmals mit vier Punkten in Front. Ehe sich die Magdeburger versahen, stand es 18:18. Mit dem 21:20 haben hat der Burger VC 99 erstmals die Führung übernommen. Durch einige wuchtige Angriffsschläge, die der gegnerische Block nicht entschärfen konnte, gelang es dem Burger Team, den ersten Satz mit 25:23 zu gewinnen.

Burg verliert den Faden

Ähnliches Bild in Durchgang zwei; doch mit einem anderen Ausgang. Reform Magdeburg legte vor, Burg glich aus. Wieder legten die Landeshauptstädter vier Punkte vor (13:9). Doch diesmal ging es mit einer Aufschlagserie vom Magdeburger Stefan Mosig weiter. Burg hielt zwar noch einmal dagegen, musste sich jedoch mit 20:25 geschlagen geben.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Spielertrainer Dennis Raab sein Team neu zu fokussieren. In der Folge hielt der BVC die „Reformer“ bis zum 10:9 auf Distanz. Lange Zeit präsentierten die Akteure auf beiden Seiten Spitzenvolleyball auf sehr hohem Niveau. Doch die Burg verlor allmählich seinen Faden. In der Folge bauten beendeten die Gastgeber den Satz 25:19.

Die Annahmeschwäche der Gäste blieb weiter bestehen, wodurch Reform schlussendlich als Sieger vom Platz ging (25:16, 3:1).

„Wir werden das Spiel jetzt ganz genau analysieren und dabei herausfinden, woran es gelegen hat“, meinte BVC-Spieler Sebastian Behr. Bereits am Sonntag (15 Uhr) erwarten die Burger zum letzten Heimspiel der Saison den Tabellenvierten USV Halle. Auch dieses Spiel wird kein einfaches.