Burg l „Ausgangsposition“ lautet das Zauberwort am Sonntag. Denn für die Burger Volleyballer ergibt sich zum letzten Mal in dieser Saison die Chance, vor heimischer Kulisse aufzulaufen. Diesen Vorteil gilt es unbedingt zu nutzen, um drei Zähler einzufahren und den Anschluss an die beiden Führenden Fortuna (1., 39 Punkte) und Reform Magdeburg (2., 37) zu halten.

Im Hinspiel konnte der Burger VC 99 gegen das Volleyball-Team vom USV Halle I alle drei Sätze gewinnen und die Punkte nach Burg entführen. Dass heißt aber nicht automatisch, dass Burg das auch dieses Mal wieder schafft. Unterschätzen ist also verboten, denn die Hallenser sind mit einem Abstand von neun Zähler direkt hinter dem Burger VC platziert und haben ein Spiel weniger bestritten. Es ist zu erwarten, dass Halle in diesem Ligaspiel auf Wiedergutmachung für die Heim-Niederlage drängt. Es wird also eine hochkonzentrierte Leistung notwendig sein, wenn die Burger Mannschaft Tabellenplatz drei verteidigen möchte.

Vergangene Woche mussten sich die Burger Volleyballer in einem hochklassigen Spiel gegen die WSG Reform Magdeburg mit 1:3 geschlagen geben.

Halle hochmotiviert

Nachdem nun der Traum vom höchsten Platz auf dem Podium geplatzt ist, sollte doch am Ende wenigstens ein Medaillenplatz herausspringen. Deshalb gilt es für das Burger Team ganz schnell das WSG-Spiel aus den Köpfen zu bekommen und an die eigenen Stärken zu glauben. Der Fokus muss besonders auf die Stabilisierung des Annahmespiels sowie dem Block und der Feldabwehr liegen.

Nach dem Heimerfolg gegen ihre eigene Dritte tritt die Mannschaft des USV Halle I hoch motiviert die Reise nach Burg an. „Mit hoffentlich mehr Spielern treten wir am Sonntag gegen den Burger VC das nächste Auswärtsspiel an und wollen auch dort die nächsten Punkte einfahren“, schreiben die Hallenser auf Facebook.

In den dann noch verbleibenden drei Partien muss Burg jeweils auswärts ran. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, um vielleicht noch einen der beiden Kontrahenten einzuholen. Wie viele Punkte vonnöten sein werden, um das Saisonziel Medaillenplatz zu erreichen, ist schwer zu sagen, weil die Leistungen einiger Teams in der Landesoberliga zu schwankend sind.

Zum Abschlussspieltag am 24. März in Magdeburg (Sporthalle Neptunweg) wird es dann noch mal richtig heiß zugehen, wartet der jetzige Tabellenführer Fortuna Ballenstedt doch dann als krönender Abschluss auf das Burger Team.