Magdeburg/Burg l Mit sieben Siegen seit Saisonbeginn in der Landesoberliga schlagen die Volleyballer des Burger VC 99 mit einer weißen Weste bei den Reformern in der Landeshauptstadt auf. Volle Konzentration, die taktischen Vorgaben konsequent umsetzen und bedingungslosen Einsatz fordert Trainer Christoph Grothe vor dem schweren Auswärtsmatch am Sonntag bei dem momentanen Rangzweiten von seinen Spielern. „Dem Gegner permanent Druck machen. Das haben wir im Spiel gegen die Altmark Volleys nicht ganz so gut gemacht wie in den Spielen zuvor“, findet er und warnt: „ Gegen Magdeburg müssen wir uns auf jeden Fall deutlich steigern, wenn wir unsere Siegesserie fortsetzen wollen.“

Beide Mannschaften haben bisher noch keinen Punkt in ihren bisherigen Wettkämpfen abgegeben – eine beeindruckende Bilanz. Die Favoritenrolle liegt diesmal jedoch eindeutig auf Seiten des Gastgebers, der voraussichtlich in Bestbesetzung ans Netz gehen kann.

Die Burger müssen sich durch den Weggang von Georg Blum ein Stückweit neu erfinden. Zuspieler Moritz Räcke ist gefordert, durch Variantenreichtum und dem nötigen Quäntchen Unberechenbarkeit, die Fähigkeiten der Mitspieler in Szene zu setzen. Weniger als 100 Prozent Einsatz will ohnehin niemand im Lager der Gäste geben.

Vier Auswärtsspiele in Folge

Schon gar nicht gegen solche Kontrahenten wie sie in den kommenden Wochen mit Fortuna Ballenstedt oder dem MTV Wittenberg I auf dem Programm stehen. Nicht weniger als vier Auswärtsspiele an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden warten dabei auf die Sören Lambrecht und Co. Schon nach dem Spitzenspiel gegen die WSG Reform wartet eine gewaltige Hürde. Wie stark die Reserve des USV Halle in eigener Halle ist, wissen die Burger. Nachdem Weißenfels zuletzt mit 3:0 vom Parkett gefegt wurde, kann sich der BVC 99 auf einen heißen Tanz gegen die „alten Recken“ aus Halle gefasst machen.

Umso mehr ist am Sonntag sowie in den kommenden Wochen der siebte Mann am Spielfeldrand gefordert. Die Mannschaft baut auch in diesem Jahr auf die lautstarke Unterstützung ihrer treuen Anhänger. „Wenn wir unsere Fans in fremder Hallen dabei haben, sind sie auch zu hören. Da zählt jede einzelne Stimme, vor allem in den schwierigen Momenten“, so Sebastian Behr.