Die sechs teilnehmenden Mannschaften erwartete am Wochenende ein etwas anderer Ablauf des Reform-Cups in Magdebug. Laut Hygienevorschriften des Volleyball Verbandes Sachsen-Anhalt waren in der Sporthalle 100 Personen erlaubt. Das Turnier, das in zwei aufeinander folgenden Runden mit je drei spielenden Mannschaften absolviert wurde, ließ auf diesem Weg sogar bis zu 30 Zuschauer zu. Dafür hielten sich die spielfreien Teams im Außenbereich auf.

„Mit der Organisation hatten wir aufgrund der langjährigen Erfahrung soweit keine Probleme. Letztlich war es nur ungewohnt für alle, ob Spieler, Betreuer oder Zuschauer, dass bis zum Eingang der Halle ein Mundschutz getragen wurde. Für die spielfreien Teams waren im Außenbereich Sitzmöglichkeiten vorbereitet, da hätte nur das Wetter besser sein können“, resümierte Steffen Schulz, WSG-Volleyballabteilungsleiter und Organisator der Veranstaltung.

Zum ersten Mal dabei war auch der Landesligist des Burger VC 99 mit Trainer Patrick Baldeweg. Auf den Burger Sechser wartete mit den Landesoberligisten Lindau und WSG Reform II ein schweres Kaliber. Gegen die SG Lindau verschenkte das Talentteam zwar den ersten Satz, jedoch war in den folgenden beiden Sätzen eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Mit 17:25 und 23:25 war es für das ligahöhere Team doch eine kleine Herausforderung gegen den Burger Landesligisten zu punkten. Mit der WSG Reform II wartete auf den BVC gar ein Team, welches in der zurückliegenden Saison noch in der Regionalliga spielte. „Gegen Reform war die Niederlage zu erwarten, aber auch hier waren deutliche Verbesserungen in den einzelnen Sätzen erkennbar“, resümierte Neuzugang und Mittelblocker Sebastian Behr. Mit Platz drei in der Staffel wartete zuletzt die dritte Mannschaft der WSG Reform. Beide Mannschaften kannten sich bereits aus den zurückliegenden Ligaspielen. Die Begegnung mit dem Ligakonkurrenten endete mit dem Sieg für Reform und brachte dem Talentteam den sechsten Platz ein. „Diese Niederlage war der einzig negative Moment des Tages. Das Duell hätten wir gern für uns entschieden. Dafür haben wir aber Erkenntnisse gewonnen, an welchen Stellschrauben wir noch drehen müssen. Unter anderem waren unsere Aufschläge nicht druckvoll genug und die Block-Feld-Abwehr sitzt auch noch nicht ganz“, erkärte BVC-Mannschaftskapitän Florian Ogrodowzyk. „Insgesamt haben wir uns vor allem gegen die ligahöheren Mannschaften nicht unter Wert verkauft. Gegen Reform haben wir uns aber auch leider nicht mit Ruhm bekleckert“, gab der Kapitän mit einem Zähneknirschen zu.

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