Wittenberg/Burg l Vier Wochen Pause vom Spielbetrieb gab es zuletzt für die Burger Landesoberliga-Volleyballer. Nach dem wichtigen 3:1-Heim- erfolg gegen den USC Magdeburg II Anfang Dezember ruhte der Ball. Seit dem 4. Januar steht das Team von Trainer Christoph Grothe allerdings wieder im Training. Der Tatendrang des BVC 99 (4.) ist wenig verwunderlich, denn gleich zu Jahresbeginn stehen vier „Wochen der Wahrheit“ an. Eröffnet werden diese bereits am Sonnabend um 16 Uhr beim MTV Wittenberg II (8.).

Der Aufgabe in Wittenberg schließen sich drei weitere Wochenenden ohne Verschnaufpause an. Ebenfalls Auswärts geht es am Sonnabend, 19. Januar, beim Magdeburger LV Einheit ans Netz. Eine Woche später geht es in Gardelegen gegen die Altmark Volleys. Den Abschluss der kleinen Marathonserie bildet das Kracherspiel gegen den Tabellenersten WSG Reform Magdeburg in der heimischen „Volleyballhölle“ Burg-Süd. Das Heimspiel am 3. Februar ist gleichzeitig der Auftakt zu den Festlichkeiten zum 20-jährigen Vereinsjubiläum.

Drei Auswärtsspiele in Folge

Im Hier und Jetzt genügt ein Blick auf die Tabelle, um die Wichtigkeit der anstehenden Begegnung gegen die Wittenberger Reserve zu verdeutlichen. Angesichts des immer noch aktuellen Saisonziels – ein Medaillenplatz – lässt sich ohnehin nicht mehr von unwichtigen Partien sprechen. Da passt es, dass sich der BVC 99 mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause verabschiedet hat. Gegen die runderneuerte USC-Reserve aus Magdeburg blieb eine ansprechende Leistung im Gedächtnis haften. Doch während es gegen die Landeshauptstädter etwas Zeit gebraucht hat, um ins Rollen zu kommen, sollten sich die Burger heute keine Aussetzer erlauben und von der ersten Minute an hellwach sein, um keine böse Überraschung zu erleben.

Zwar fuhr der BVC 99 im Hinspiel einen mühelosen 3:0-Sieg ein, doch ab Oktober konnten die Wittenberger ihre Spiele weitaus knapper gestalten. Im Duell gegen die eigene erste Mannschaft im Dezember folgte schließlich der erste Satzgewinn – ein echtes Achtungszeichen gegen den einstigen Regionalligisten und Warnung genug für die Burger. Ohnehin dürfte sich der Gastgeber vor eigener Kulisse nicht chancenlos sehen. Die Favoritenrolle wird in der Polizeiturnhalle dennoch fraglos bei den Gästen liegen. Wieder mit von der Partie sein wird auch der gegen Ende der Hinrunde aufgrund einer Verletzung schmerzlich vermisste Burger Mannschaftskapitän Sören Lambrecht.