Burg l Der Sonnabend bot eine Premiere in der Volleyballhalle Burg-Süd. Im Landespokalspiel des Volleyball-Verbandes Sachsen-Anhalt (VVSA) trafen erstmalig die beiden Wettkampf-Teams des Burger VC 99 aufeinander. Der Landesoberliga-Sechser setzte sich erwartungsgemäß mit 3:0 (21, 12, 16) gegen die in der Landesliga spielende zweite Mannschaft durch.

Aufgrund einer breiten Bank entschied man sich beim BVC 99 zu Beginn der laufenden Saison für die Aufstellung einer zweiten Mannschaft, die sich bisher in der Landesliga auf Tabellenplatz zwei in ein gutes Licht gespielt hat. „Etwas Sorge, dass wir das Spiel verlieren könnten, hatte ich schon“, gab Libero Carsten Graßhoff zu. „Manchmal tun wir uns schwer, wenn wir in der Favoritenrolle stecken. Uns war klar, dass unsere Talente hochmotiviert ins Spiel gehen und es der Gegner sein wird, der uns das Meiste abfordern wird.“

Der Landesligist machte es seinem Gegner im ersten Satz tatsächlich nicht einfach. Durch die starken Aufschläge kamen die Routiniers durch mangelnde Konzentration in der Annahme in die Bredouille, die in einem zwischenzeitlichen 16:16 mündete. Erst nach einer kurzen Auszeit gelang es dem Oberliga-Team um Kapitän Sören Lambrecht, wieder zurück zu finden. Durchgang eins geriet so am Ende doch zu einer deutlichen Angelegenheit.

Klassenunterschied erkennbar

Im zweiten und dritten Abschnitt spielte der Favorit seine Überlegenheit in allen Belangen aus und der 3:0-Sieg spiegelte den Klassenunterschied wider. Mit dem anschließenden, ebenfalls sehr deutlichen Erfolg gegen den Hederslebener SV (13, 16, 14) qualifizierte sich die Mannschaft um Spielertrainer Christoph Grothe für das Viertelfinale.

„Mein persönliches Ziel ist das Halbfinale“, so Graßhoff. „Die Auslosung findet im Januar statt und leichter wird es definitiv nicht.“ Am 20. Februar wird das Viertelfinale ausgetragen. Bevor es soweit ist, kommt am 12. Januar die WSG Reform Magdeburg II (4.) in die Halle Burg-Süd, bevor diese ab Februar wegen Sanierungsmaßnahmen schließt.