Das große Reit- und Springturnier des RFV Gardelegen am vergangenen Wochenende war ein voller Erfolg. Prüfungen bis zur schweren Klasse lockten wieder zahlreiche Zuschauer auf den Gardelegener Reitplatz.

Gardelegen l Die strömten besonders am Sonntag zu Hunderten dorthin. Nicht nur, weil der Veranstalter für die gesamte Familie einiges aufgeboten hatte, sondern auch, weil sie Pferdesport der Extraklasse geboten bekamen.

So war kein freier Platz auf den Zuschauerbänken mehr auszumachen, als die erste Glocke zum Großen Preis ertönte. Ausgeschrieben war wie gewohnt ein S*-Springen mit Stechen - der absolute Höhepunkt des Wochenendes. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. 15 Reiter-Pferd-Paare erreichten nach einem fehlerfreien Umlauf das Stechen und schenkten sich dort nichts. Und wie spannend es war, zeigt die Ergebnistafel. Roland Sandbrink (Päse) und As di Casablanca benötigten für ihren zweiten fehlerfreien Ritt nur 42,57 Sekunden. Der Zweitplatzierte, Kai Schäfer (Drei Eichen), war auf Check It Werona nur unwesentlich langsamer, brauchte aber sechs hundertstel Sekunden länger. Auch das drittplatzierte Paar, Dirk Holländer (Ihleburg) und Lansdown, benötigte nur 42,70 Sekunden. Vierter wurde hier Stephan Lerche aus Gieseritz, der Fanfarron gesattelt hatte.

Schon einen Tag zuvor gab es ein S*-Springen zu bestaunen, hier sogar mit einem altmärkischen Siegerpaar. Jan Greiffert (RFV Mieterhost) und seine Lucy distanzierten die Konkurrenz und gewannen. Und überhaupt dürfte Greiffert einen weiteren Anhänger für die gewonnenen Schleifen mitgebracht haben, denn er räumte - auch mit einigen jungen Pferden - weitere Siege und Platzierungen in leichten und mittleren Prüfungen ab.

Selina Schnell gewinnt drei Dressurprüfungen

Sportlich gesehen bestimmten auch eindeutig die westaltmärkischen Reiter-Pferd-Paare die Szenerie in Gardelegen - auch im Dressurviereck. Hier gewannen Selina Schnell (RV St. Georg Salzwedel) und Chayenne gleich drei Prüfungen und platzierten sich zudem noch bei der M*-Dressur weit vorn. Aber auch Michaela Struck (Kemnitz) und Denior oder aber Annie Kamieth (Engersen) und Mr. Harvy kassierten in verschiedenen Prüfungen die goldenen Schleifen.

Dirk Tannhäuser (Rudolphital) hielt dagegen die ostaltmärkischen Fahnen hoch. Er gewann zum Beispiel die zweite Abteilung des Zwei-Phasen-Springens der Klasse L mit Kir Royal.

Insgesamt durfte der Gastgeber um Chef Günter Hakenholz, der kurz vor dem Reittunrier mit vielen fleißigen Händen noch die Hagelschäden an Reithalle und Stall beseitigen ließ, ein absolut positives Fazit ziehen.

   

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