Der FSV Havelberg hat das Volksstimme-Vereinsvoting gewonnen und darf nun am 15. Juli 2015 gegen den 1. FC Magdeburg antreten.

Altmark l Bei dem zweiwöchigen Abstimmung lieferten sich die Havelberger stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem SV Eintracht Salzwedel. Erst vor Voting-Ende konnte sich der FSV bei der Abstimmung auf Facebook entscheidend absetzen und den Sieg einfahren.

Es waren aufregende Tage. Beide Vereine mobilisierten nicht nur ihre eigenen Abteilungen im Verein. Die Salzwedeler stellten sich mit Coupons aus der Volksstimme auf den zentralen Rathausturm-Platz und konnten so noch etliche Unterstützer gewinnen. 794 Kreuze auf den Stimmzetteln kamen schlussendlich bei den Jeetzestädtern zusammen - die meisten in diesem Bereich.

Die FSV-Anhänger mobilsierten in den örtlichen Schulen und nutzen auch die Gunst der Stunde, dass durch die Bundesgartenschau zahlreiche Touristen in die Stadt kamen. Außerdem nutzte der FSV sein letztes Heimspiel der Saison zum Sammeln von Stimmen. 716 Kreuze erhielt der Club von der Havel insgesamt. Durch diese Einsatz von Spielern und Fans kam für beide Vereine die hohe dreistellige Stimmenzahl zu Stande.

Den Ausschlag gab am Ende aber das Facebook-Voting. Bei der weltweiten Verbreitung des Wettbewerbs nutzten Vereinsmitglieder ihre internationalen Kontakte. Durch Austauschschüler auf nahezu allen Kontinenten des örtlichen Rotary-Clubs bekam der Wettbewerb sogar eine internationale Verbreitung - und die gab am Ende den Ausschlag.

Freude in Havelberg, Trauer in Salzwedel - der SVE hat engagiert gekämpft und damit die beste Visitenkarte abgegeben, dass der ambitionierte Drittligist bei künftigen Planungen auch ein Auge auf die westliche Altmark werfen dürfte. Aber die Kicker aus der Westaltmark bekommen in der anstehenden Spielzeit die Magdeburger zu sehen. Denn als Zweitplatzierte erhält das Team 20 Freikarten für ein Punktspiel des FCM.

Für die Havelberger dürfte nach dem spannenden Voting, die Arbeit erst richtig beginnen. Denn ein Spiel in dieser Größenordnung ist nicht alltäglich in der Domstadt. Und es bleiben nur noch drei Wochen, um bis zum 15. Juli ein Fußballfest zu organisieren.