Oebisfelde l Ihren dritten Sieg feierten am Sonntag die Frauen des SV Oebisfelde in der 1. Nordliga. Gegen die Reserve des HSV Magdeburg landeten die Allerstädterinnen einen deutlichen 39:22 (22:11)-Erfolg. Die SVO-Sieben steht damit weiterhin an der Tabellenspitze.

Die SVO-Sieben von Trainer Christian Herrmann ließ gegen den letztendlich überforderten Kontrahenten, der nur mit einer Wechselspielerin angereist war, nichts anbrennen und bewegt sich weiter in Richtung Aufstieg Sachsen-Anhalt-Liga. Allerdings hält sich Trainer Herrmann beim Thema Aufstieg noch zurück. „Die schweren Brocken wie Eiche Biederitz oder wie am kommenden Wochenende Post Magdeburg warten noch auf uns. Haben wir diese Begegnungen absolviert, möglichst erfolgreich, können wir das Thema Aufstieg noch einmal anschneiden“, sagte der junge Übungsleiter.

SVO-Trainer ist zufrieden

Konkreter wurde Christian Herrmann allerdings mit Blick auf die Leistung seiner Formation gegen die HSV-Truppe: „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind mit zwei starken Torhüterinnen im Rücken äußerst geschlossen aufgetreten. Unser Sieg, auch in dieser Höhe, geht daher vollkommen in Ordnung.“

Kleinere Probleme hatten die Gastgeberinnen nur in den ersten zehn Minuten. Zwar lag der SVO schnell mit 4:1 und 6:3 vorn, doch anschließend arbeitete die Mannschaft nicht mehr ganz so konzentriert. Folge: Dem HSV gelang der 6:6-Ausgleich (10.). Die Freude im Magdeburger Lager währte allerdings nicht lange. Der SVO zog wieder an. Vor allem nach dem 9:11 der Gäste. Denn mit sieben Treffern in Folge zum 18:9 (25.) erzwang die Herrmann-Sieben bereits die Entscheidung. Im zweiten Abschnitt wurde der Vorsprung nicht nur verwaltet, sondern, insbesondere durch Konter, stetig ausgebaut.

SV Oebisfelde: Hübe, N. Gerlach – Stöter, H. Langbartels (1), Sobeck (1), Dreyer (2), P. Gerlach (1), Müller (4), Markstein (1), Meyer (8/2), Franke (4), Wagner (8), Thiele (5), Witzke (4).

Siebenmeter: 2/2; Zeitstrafen: 2.