Salzwedel/Magdeburg l Nachdem die Landesregierung die Aufnahme des Wettkampfbetriebs ab dem 2. Juli in Aussicht gestellt hat, darf nun auch in den Punktspielen aufgeschlagen werden.

TSA ist für den Punktspielstart vorbereitet

Nach über vier Monaten ist der Wettkampfsport in Sachsen-Anhalt wieder zurück. Diese positive Nachricht für den Breitensport verkündete die Landesregierung auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. „Wir freuen uns für unsere aktive Tennisszene, dass nun Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist und sie sich aktiv und freiwillig im Wettkampf messen kann“, erklärt Maximilian Pefestorff, Vizepräsident Sport im Tennisverband Sachsen-Anhalt (TSA).

Derweil sind der 31-Jährige und seine Mitstreiter im Landesverband auf die abgespeckte Übergangssaison gut vorbereitet. Neben der aktuellen Staffeleinteilung wurden in der vergangenen Woche auch die Spielansetzungen für die neue Serie unter Vorbehalt veröffentlicht. „Aktuell fehlt uns nur noch die Abstimmung des Punktspiel-, beziehungsweise Hygienekonzepts mit den zuständigen Behörden. Dem sehe ich aber positiv entgegen. Das Konzept wurde unter der Maßgabe strengerer Regeln erarbeitet. Wir hoffen hier auf einen schnellen Austausch mit dem Behörden“, berichtet Pefestorff.

Handout für die Vereine geplant

Denn neben dem eng gestrickten Zeitplan – die ersten Punktspiele sollen bereits am kommenden Wochenende ausgetragen werden – müssen auch weitere Rahmenbedingungen zum Mannschaftswettbetrieb festgelegt werden. „Das ist wichtig, damit Vereine und Mannschaften wissen, wie der Ablauf am Punktspieltag geregelt ist.“ So gut wie sicher scheint jedoch, dass neben Zuschauern auch die Doppel erlaubt sind. Zuvor hatte der TSA aufgrund der Corona-Pandemie eine Übergangssaison auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beschlossen. So konnten Vereine ihre Mannschaften ohne Sanktionen und sportlichen Abstieg freiwillig zurückziehen, während Staffelsiegern ein Aufstiegsrecht eingeräumt wurde.

Nach den Rückmeldungen zur Übergangssaison nehmen etwa mehr als die Hälfte der ursprünglich gemeldeten Mannschaften am Spielbetrieb teil. Neuigkeiten gibt es auch für den Aufstieg in die überregionale Ostliga. Der Spielausschuss entschied kürzlich, dass statt einer Aufstiegsrunde direkte Entscheidungsspiele unter den sechs Teilnehmerverbänden angesetzt werden. „So wird es drei statt zwei Aufsteiger geben. Die Aufstiegschancen sind für die TSA-Mannschaften damit gestiegen“, freut sich Pefestorff über die Regelung. Die Relegationsspiele sollen dann am Wochenende vom 26./27. September ausgetragen werden.