Oststeinbek l Es ist vollbracht! Die Volleyballmänner des SSV 80 Gardelegen haben den Klassenerhalt in der Dritten Liga Nord in Sack und Tüten. „Schuld“ daran war zum einen der eigene 3:1-Erfolg am Sonnabendabend beim Oststeinbeker SV, und zum anderen die Niederlage des Eimsbütteler TV gegen Pinneberg.

Zwei lockere Spiele

Nun können die Akteure von der Milde auch rechnerisch nicht mehr absteigen und haben damit zwei lockere Spiele gegen Preußen Berlin und zu Hause gegen PSV Neustrelitz zum Ende der Saison vor der Brust.

Die Reise in den Norden traten die Gardelegener allerdings ohne Liebsch, Lukas Kreißl und Libero Florian Winkler an. Dennoch zeigten sich die Altmärker als ebenbürtiger Gegner und hatten ein klares Ziel vor Augen: Den Klassenerhalt.

Gardelegen sehr konzentriert

Und entgegen der Gepflogenheiten gingen sie auch sehr konzentriert in den ersten Satz, bestimmten den und gewannen schließlich mit 25:23 - ein Start nach Maß quasi.

Aber die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Im zweiten Satz drehten sie den Spieß um und gewannen ihrerseits mit 25:22. Die Vorentscheidung sollte dann im dritten Durchgang fallen. Dieser Satz war an Spannung kaum zu überbieten und ging in die Verlängerung. Mit 27:25 sicherten sich aber die Gardelegener diesen Satz und setzten den Oststeinbekern damit scheinbar ordentlich zu.

Oststeinbek kommt nicht mehr zurück

Die erholten sich nämlich nicht mehr von dem 1:2-Satzrückstand und brachten im vierten Durchgang nicht mehr ihre beste Leistung auf die Platte. Anders der SSV 80 Gardelegen, der das voll ausnutzte und mit 25:19 sicher gewann. Der Rest war Gardelegener Jubel pur.

SSV 80 Gardelegen: A. Kreißl, Rummel, Lenz, Grothe, Viehmann, Koepke, Hendrysiak, Bensing.

Bester Spieler: Zuspieler Philipp Lenz.