Der Begriff "chancenlos" war für die Nachwuchsathleten von Chemie Genthin, Eintracht Gommern und der TSG Möser auch beim Weihnachtssportfest des SV Kali Wolmirstedt ein Fremdwort. Sagenhafte 46 Podiumsplätze sicherten sich die jungen Sportler aus dem Jerichower Land.

Wolmirstedt (sha/wha/mak) l Gut vorbereitet und hochmotiviert gingen die Sportler in diesen Wettbewerb. Insgesamt nahmen 155 Athleten aus 15 verschiedenen Vereinen im Alter von sieben bis elf Jahren an den Wettkämpfen teil.

Wieder einmal bewies Sebastian Witte (M 11) von Chemie Genthin sein Können und sicherte sich im 50 m-Lauf, 1000 m-Lauf, im Hochsprung und im Medizinballstoßen Platz eins. Auch der Genthiner Franz Fehrig stach bei den siebenjährigen Jungen heraus und sicherte sich am Ende je eine Goldmedaille im 50 m-Lauf und im Medizinballstoßen. Philipp Ladwig ließ seiner Konkurrenz in der AK 10 ebenfalls keine Chance und entschied den 1000 m-Lauf sowie das Medizinballstoßen für sich, hinzu kam ein zweiter Platz beim 50 m-Lauf, hinter seinem Vereinskollegen Noah Fichte.

Auch Eintracht Gommern war mit zahlreichen Sportlern erschienen und konnte mit der Ausbeute mehr als zufrieden sein. Besonders Anne-Lotte Kramß (W 7) begeisterte. Sie siegte nicht nur im 50 m- und 800 m-Lauf, sondern sorgte mit ihrer Siegerweite im Medizinballstoßen (5,22 m) auch für einen neuen Hallenrekord und erhielt dafür einen Ehrenpokal. Erfolgreichster Junge des SVE war Hardy Paul (M 8), der sich erste Plätze im 50 m-, 1000 m-Lauf und im Medizinballstoßen sicherte. Für drei Gommeraner war es der erste Wettkampf mit "internationalem" Flair. Ben Gawlik, Franz Bolze und Max Friedrich waren am Ende zurecht stolz auf das Geleistete und hielten wie alle Eintracht-Athleten mindestens eine Urkunde in den Händen.

Paul Hammermann (M 8) von der TSG Grün-Weiß Möser sicherte sich im 50 m-Lauf den zweiten Platz. Lilien Alexander ( W 10), ebenfalls von der TSG Möser, durfte sich über Platz zwei beim 800 m-Lauf freuen.