Güsen (mak) l In der 3. Runde des HVSA-Pokals treffen die Handballer des Güsener HC morgen um 17 Uhr in heimischer Halle auf die SG Spergau, ihrerseits ebenfalls in der Sachsen-Anhalt-Liga beheimatet. Ein Blick auf die Statistik verspricht ein torreiches Spiel.

Während die Güsener nach elf Spieltagen mit 12:10 Punkten im Soll sind und den sechsten Platz in der Tabelle inne haben, lief es für die Spergauer (7:15) in der bisherigen Saison nicht gerade optimal. Eine ihrer sieben Niederlagen kassierten sie gegen den GHC. Dass die Saalestädter damals nur knapp mir 43:46 das Nachsehen hatten, macht deutlich: "Die SG ist vor allem in der Offensive stark besetzt, das heißt, wir müssen in der Defensive gut stehen", so GHC-Trainer Eric Steinbrecher. Doch seine Sieben muss sich in diesem Punkt keinesfalls verstecken, warf sie doch in der bisherigen Spielzeit bereits 383 Tore, soviel wie kein anderes Team in der Sachsen-Anhalt-Liga.

"Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen, das wäre nochmal ein echtes Highlight."

Dass die Steinbrecher-Schützlinge ihren Fans wie schon so oft in dieser Saison erneut ein wahres Schützenfest liefern werden, ist nicht einmal abwägig. "Die Defensive ist ganz klar ihre große Schwäche", betont Steinbrecher. Doch auch die Güsener, die mit 362 Gegentreffern auch in dieser Statistik absoluter Spitzenreiter sind, offenbarten in den bisherigen Spielen Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Alles deutet also auf ein torreiches Spiel hin. Egal ob Schützenfest oder knapper Sieg, für Steinbrecher zählt nur eins. "Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen, das wäre nochmal ein echtes Highlight."

Der GHC tritt bis auf Eric Klewe (Rückenprellung) und Thomas Naggies, der bereits im Nord-Cup zum Einsatz kam und somit für den HVSA-Pokal nicht spielberechtigt ist, in Bestbesetzung an. Wie auch in den vergangenen Ligaspielen hoffen die Güsener am Sonntag auf die lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger.