Sven Projahn ist Initiator und Organisator des Elbe-Ohre-Cup. Im Gespräch mit Volksstimme-Redakteur Oliver Kramer zog der Ehrenamtliche vom SC Demker ein positives Fazit zur Laufserie im Jahr 2011.

Volksstimme: Herr Projahn, welche Resonanz hat der Elbe-Ohre-Cup in dieser Saison erfahren?

Sven Projahn: Unsere 25 Volkssportläufe im nördlichen Sachsen-Anhalt sind gefragter denn je. Insgesamt haben sich 320 Athleten in der Cup-Wertung platziert, sprich, acht beziehungsweise vier Pflichtläufe absolviert. Das ist neuer Rekord. Wir dachten, es gäbe keine Steigerung mehr, da haben wir uns getäuscht.

Volksstimme: Der Wettbewerb hat mittlerweile sogar dem Landes-Cup Sachsen-Anhalt den Rang abgelaufen. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Projahn: Das Laufgeschäft boomt, mittlerweile gibt es nicht nur die alteingesessenen Sportler in ihren Laufgruppen, sondern auch viele Quereinsteiger. Die Teilnehmer können sich bei uns schnell und unkompliziert per Internet anmelden. Auch die ausrichtenden Vereine vor Ort zeigen sich mit der Organisation zufrieden, da wir ihnen viel abnehmen, darunter die Zeitmessung.

Volksstimme: Wie sehen die Planungen für 2012 aus?

Projahn: Wir werden uns im Januar wieder zusammensetzen und die Termine festlegen. Viele Vereine haben erneut ihr Interesse bekundet, so dass ich davon ausgehe, dass wir wieder 25 Veranstaltungen begleiten. Mehr sollen es aber nicht werden, auch territorial wollen wir im nördlichen Teil des Landes verbleiben. Den Organisatoren des Gommeraner Seenlaufes haben wir empfohlen, sich innerhalb des Zerbster Regional-Cups anzumelden.