Volksstimme: Herr Wanka, Sie sind im Fußball-VerbandsligaSpiel beim Haldensleber SC als Motivator und Vorkämpfer des VfB Germania II in Erscheinung getreten. Eine Rolle, die Sie gern ausfüllen?

Tobias Wanka: Es geht darum, die jungen Spieler behutsam und langsam an den Erwachsenenfußball heranzuführen. Dem Team stehen schwere letzte Wochen bevor. Es ist nicht einfach, sind die meisten Spieler doch jung und unerfahren, doch wir müssen sie auf die bevorstehende Saison, sehr wahrscheinlich in der Landesliga, vorbereiten.

Volksstimme: Wie ordnen Sie die aktuelle Situation bei der zweiten Mannschaft ein?

Wanka: Es gibt definitiv bessere Situationen. Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen und positiv in die Zukunft blicken.

Volksstimme: Apropos Zukunft. Bleiben Sie dem VfB über das Saisonende hinaus erhalten?

Wanka: Das kann ich noch nicht sagen. Bis zum Saisonende werde ich dem Verein auf jeden Fall zeigen, dass er auf mich bauen kann.

Volksstimme: In den vergangenen Monaten haben etliche Spieler die VfB-Reserve verlassen, warum sind Sie geblieben?

Wanka: Es sollte nicht so sein, dass man vor einem Trümmerhaufen steht, wie es ja schon zum Abschluss der letzten Saison - nach dem tollen Erfolg in der Landesliga - den Anschein hatte. Der Verein ist ein Aushängeschild der Region. Ich und auch andere Spieler wollten nicht, dass das so zu Ende geht, die zweite Mannschaft womöglich nicht mehr da ist oder zusammenbricht.