Heudeber (fbo) l Der SC 1919 Heudeber hat zu seinem Wanderpokalturnier für Männermannschaften eingeladen. Bei der 54. Auflage sicherte sich der Harzoberliga-Aufsteiger SV Langenstein ungeschlagen den Turniersieg und konnte sich damit auch in die lange Liste der Pokalgewinner eintragen.

Mit zwei weiteren Harzoberligisten, dem gastgebenden SC Heudeber und dem zweiten Aufsteiger FSV Sargstedt, sowie dem TuS Elbingerode, dem Absteiger aus dieser Spielklasse, hatte das Turnier eine interessante Besetzung gefunden. Die Sargstedter rei-sten als Pokalverteidiger an.

Die vier Mannschaften einigten sich auf die Auslosung zweier Halbfinals und der anschließenden Platzierungsspiele. Die Spielzeit betrug jeweils 2 x 30 Minuten. Im ersten Halbfinale traf der SV Langenstein auf den Pokalverteidiger. Durch die Tore von Uwe Spallek und Markus Bellan behauptete sich der SVL im Duell der beiden Aufsteiger mit 2:0 und stand damit als erster Finalist fest. Mit dem gleichen Ergebnis bezwang auch der Gastgeber die Elbingeröder. Björn Schallmey und Norman Hartmann schossen mit ihren Treffern den SCH ebenfalls in das Endspiel.

Im kleinen Finale standen sich somit der FSV Sargstedt und die Oberharzer gegenüber. Die Begegnung war eine klare Angelegenheit für den FSV, der mit den verletzungsbedingt dezimierten Elbingerödern keine Probleme hatte. Als sich dann ein zweiter TuS-Spieler verletzte, folgte in der zweiten Hälfte eine sportlich faire Geste des FSV. Der spielte dann wie der Gegner auch nur mit neun Mann. Dennoch hieß es nach der 4:0-Pausenführung durch die Tore von Stefan Ruppers (3), Tobias Beck (2), Christian Kersten, Robert Müller und Frank Streithoff am Ende 8:0 für den FSV, der sich mit dem Sieg Rang drei sicherte. Obwohl es nicht mit der Pokalverteidigung geklappt hat, sind die Sargstedter zufrieden. "Das Turnier war mit Sicherheit noch einmal ein guter Test. Die Doppelbelastung hat uns einige Erkenntnisse gebracht", so FSV-Spielertrainer René Doege.

Wenig entgegenzusetzen hatten dann auch die Einheimischen im Endspiel gegen die überzeugend auftretenden Langensteiner. Max Staat per Foulelfmeter sowie Marcel Menzel und Matthias Pokorny sorgten für einen 3:0-Erfolg des SVL, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging. "Das Turnier passte gut in unsere Vorbereitung. Es war ein erster Gradmesser, bei dem wir Selbstbewusstsein getankt und einige Konkurrenten gesehen haben", meinte SVL-Coach Burghardt Knobbe.