Viele Hände sorgen jedes Jahr dafür, dass der Bodfeldlauf durchgeführt werden kann. "Fast das halbe Dorf hilft mit", beschreibt einer der Organisatoren, Norman Rabe. Im Gespräch mit Volksstimme-Redakteur Florian Bortfeldt gibt er Einblick in die 4. Auflage.

Volksstimme: Der neue Teilnehmerrekord beweist einmal mehr, dass sich der Lauf positiv entwickelt. Wie viele Läufer mehr verträgt die Veranstaltung noch?

Norman Rabe: Sicher lassen sowohl Strecken als auch der Veranstaltungsort nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zu. Bislang haben wir uns darüber noch keine Gedanken machen müssen. Seit dem Start vor vier Jahren von Null auf über 200 Teilnehmer war die Steigerung ja in einem beherrschbaren Rahmen. Im Moment freuen wir uns einfach über das große Starterfeld.

Volksstimme: Die Anzahl der Kinder ist groß. Das Konzept, die ganze Familie zu bedienen, scheint aufzugehen.

Rabe: Ein Fest für die ganze Familie war schon die Grundidee. Bei der ersten Auflage war da vielleich noch ein bisschen der Zufall mit im Spiel, aber mittlerweile ist das Kinderfest ein wichtiger Programmpunkt. Wenn man den Spaß und die Begeisterung der Kinder erlebt, dann ist das die beste Bestätigung. Mit Birgit Tanzen (Ehefrau des Organisators Marcus Tanzen/d. Red.) und den Erziehern des Waldkindergartens Königshütte hat sich dort auch ein gutes Team etabliert. Eine Hüpfburg, wie wir sie in diesem Jahr hatten, ist natürlich dann noch ein schöner Zusatz. Ich glaube auch, die LäuferInnen freuen sich, wenn sie ihre ganze Familie mitbringen können und sich nicht gelangweilt wird.

Volksstimme: Es ging wieder über Stock und Stein. Sind alle Teilnehmer gesund durchgekommen?

Rabe: Ein bisschen Spaß soll das Laufen ja schon machen. Darum haben wir abwechslungsreiche Strecken, sowohl vom Profil als auch vom Untergrund. Teilweise muss man schon konzentriert auf den Untergrund achten, aber aufgrund der optimalen Witterungsbedingungen war das für die Läufer kein Problem. Eine kleine Kollision gab es lediglich beim Start über 1,3 km, wie es im Gewühl von über 40 Kindern mal passieren kann. Insgesamt gab es zwei, drei kleinere Blessuren, die aber allesamt von der DLRG Rübeland schnell und gut versorgt wurden.

Volksstimme: Wie also fällt Ihr Gesamtfazit nach der vierten Auflage aus?

Rabe: Ein neuer Teilnehmerrekord bei strahlendem Sonnenschein, viele begeisterte Läuferinnen und Läufer, ordentlich Stimmung beim Kinderfest, niemand verlaufen, bis auf kleinere Blessuren alle gesund und munter ins Ziel gekommen - da sind wir mehr als zufrieden und das Fazit ist ausgesprochen positiv. Wir bedanken uns bei allen Helfern und Unterstützern, die wieder mit viel Leidenschaft zum Gelingen beigetragen haben.