Kurz vor dem Weihnachtsfest wird zum Weihnachtsschauturnen des VfB Germania Halberstadt eingeladen. In einem über zweistündigen Programm erlebten die Zuschauer eine märchenhafte Sportgala mit über Hundert Mitwirkenden.

Halberstadt (geg/bkr) l Als Frau Holle hieß Katrin Milkun die zahlreichen Gäste in der Sporthalle "Völkerfreundschaft" willkommen und versprach ihnen einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag. "Auch diesmal hat sich das Trainerteam um Sieglinde Müller gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln, Geschwistern und Freunden viel Neues einfallen lassen", so die Moderatorin nach dem musikalischen Auftakt durch das Fallstein Orchester Rhoden, unter Leitung von Steffen Grundmann.

Den Auftakt der Gala vollzogen traditionell die jüngsten Sportler, nachdem sie lautstark den Weihnachtsmann in die Halle gerufen und in ihre Mitte genommen hatten. Mit großem Eifer und viel Spaß waren die Drei - bis Siebenjährigen bei der Sache, zeigten Grundschritte, Sprünge und Hüpfer in ihrer Trip-Trap-Schau. Diese Verbindung von Sport, Spiel und Spaß demonstrierten sie auch bei ihrem nächsten Auftritt.

Was es mit den Kissen-Kindern auf sich hat, das erfuhren die Zuschauer beim Einmarsch von 13 lustigen Figuren. Der Tanz nach "He, Zwerge, he..." bekam viel App- laus. Es war nicht einfach für die Akteure, denn aufgrund der bunten Kissenbezüge, die sie über die Köpfe gestreift hatten, gab es leichte Orientierungsprobleme. "Die Kissenbezüge hat übrigens Sieglinde Müller in vielen Stunden gestaltet", so Milkun. Sie erwähnte bei dieser Gelegenheit, dass Mario Pilkenroth die neue Märchenkulisse in wochenlanger Kleinarbeit gezimmert hat.

Vor zwei Jahren schon einmal in der Weihnachts-Sportarena, absolvierten die "Red Scorpion Cheerleader" diesmal zwei rasante Auftritte. Zuerst bewiesen die "PeeWee Cheer" (ab 8 Jahre), welche Tänze, akrobatischen Stunts, Pyramiden, Sprünge und turnerische Elementen sie beherrsche. Später zeigten die "Junior Senior Cheer" (ab 13 Jahre) in ihrer atemberaubenden Show, wohin ständiges Training führt, und warben bei der Gelegenheit für sportlichen Nachwuchs.

Als der "neueste Schrei aus Amerika" angekündigt wurde, hüpften mehrere Kinder in Tanzsäcken auf die Matte. Die Akteure in den Säcken aus elastischem Stoff verblüfften mit unerwartetet kreativen Ausdrucksvarianten, die bei jeder Bewegung neu entstanden. Ein späterer, zweiter Auftritt am Stufenbarren, erzielte die gleiche Wirkung.

Nachdem die Vorschulkinder noch einmal am Kasten, Balken, Mini und Stufenbarren aktiv waren und eine Gruppe Fünf- bis Sechsjähriger mit Bodenübungen begeistert hatte, wurden alle vom Weihnachtsmann belohnt und die Jüngsten zu ihren Eltern auf die Zuschauertribüne entlassen.

In einem kleinen Zwischenspiel bewiesen Knecht Ruprecht und Frau Holle, dass auch sie sehr sportlich sind und machten dann Platz für zwei Gruppen von Wettkampfkindern (unter und über 10 Jahre), die in der olympischen Reihenfolge beim Sprung, am Stufenbarren, auf dem Balken und am Boden ihr Talent unter Beweis stellten. Dazwischen gehörte die Matte der Akro-Jugend für ihren Tanz mit akrobatischen Elementen.

Für das Schlussbild der Turngala sorgten traditionell die Übungsleiter, diesmal als Schneemänner. Dafür wurden sie genauso wie alle beteiligten Kinder und Jugendlichen mit reichlich Applaus belohnt. Katrin Milkun dankte dann allen Turnerinnen und Turnern, deren Trainerinnen und Trainern. Der Dank ging auch an die Sponsoren für ihre Unterstützung und dem Fallstein Orchester Rhoden für ihre weihnachtlichen Melodien zwischen den Übungen, sowie an alle, die im Hintergrund gewirkt haben.

 

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