Sechzehn Teams aus dem Harzkreis nahmen in der Disziplin Classic im September 2011 den Punktspielbetrieb der Saison 2011/12 auf. Davon sechs auf Landes- und zehn auf Kreisebene.

Halberstadt l Nach Ende der ersten Halbserie sind die Harzer Teams überwiegend im Tabellenmittelfeld (siehe auch Tabellenübersichten) zu finden.

Sie haben insgesamt 50 Spiele gewonnen und 47 Niederlagen eingesteckt. Nur die Damen- und Seniorenmannschaft des Halberstädter KSV Harmonie (HKSVH) liegen in der Landesliga (zweithöchste Spielklasse im Land Sachsen-Anhalts) auf dem zweiten Tabellenplatz und haben noch berechtige Chancen auf einen Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes (Verbandsliga).

Dabei war die Platzierung der Damen zu erwarten. Spielen doch hier die besten Damen aus dem Harzkreis in einer Mannschaft, mit überwiegend Bundesligaerfahrung. Sie haben 10:4 Punkte auf ihrem Konto und konnten den Tabellenführer aus Roitsch (11:3) in eigener Halle bezwingen. Im letzten Saisonspiel, am 25.03.2012 in Roitsch, wird sicherlich die Endscheidung über den Aufstieg fallen. Dagegen ist die Platzierung der HKSVH-Senioren bemerkenswert. Schafften sie doch erst in der letzten Saison den Aufstieg aus der Landesklasse und wollten nur den Klassenerhalt schaffen, welcher, so Teamchef Horst Voß, trotz der 10:4 Punkte immer noch die Zielstellung bleibt. Die Ligaerfahrenen Wernigeröder Rot-Weiß Senioren (6:8) müssen dagegen etwas mehr für den Klassenerhalt tun. In der Landesklasse konnten die Herren vom SV Einheit Halberstadt nach einem Fehlstart von vier verlorenen Spielen sich mit nun 10:8 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vorarbeiten. In dieser Spielklasse wird zu 99% der SV Eintracht Bernburg (18:0), wo sich die besten Bernburger Spieler zusammenfanden, den Aufstieg schaffen.

Die Saalestädter sollten in der nächsten Saison in der Landesliga auf die Herren vom HKSVH treffen, welche aber erst den Klassenerhalt (z.Zt. 8:10 Punkte und vier Punkte vor den beiden Abstiegsplätzen) schaffen müssen und schaffen sollten. In der Landesklasse der Senioren liegt das Team vom KSV Germania Friedrichsbrunn (8:6) hinter Staßfurt und Schönebeck (beide 10:4) auf dem dritten Platz. Sie können es noch ganz nach vorn bringen, aber ihre Heimspielstätte (nur zwei Bahnen) erlaubt keine Ligaspiele. Hierfür müssten die Germanen auf eine vier Bahnenanlage (z.B. Elbingerode, Wernigerode oder Halberstadt) ausweichen, welches sie aber nicht wollen.

In der Kreisoberliga der Jugend sind die 8:8 Punkte des HKSVH Nachwuchses bemerkenswert, da sie erst ihre erste Saison spielen.

Gegenwärtig nehmen 18 Nachwuchssportler (8 bis 18 Jahre alt) mittwochs und/oder donnerstags (14.45-16 Uhr) am Training in der Halberstädter Kegelsporthalle "Harmonie" teil und kämpfen um die sechs Startplätze im Team. Der SV Rot-Weiß Wernigeröde musste leider sein Herrenteam aus der Landesklasse zurück ziehen. Spielerabgänge führten dazu.

Die Wernigeröder Herren (mit zwei Juniorenspielern) liegen nach der ersten Halbserie in der 2. Kreisklasse erwartungsgemäß an der Tabellenspitze (12:2). Hier liegt die Aspenstdter Erste (8:4) vor ihrer Zweiten (4:10) und konnte den Spieß umdrehen, wo im Vorjahr die Zweite vor ihrer Ersten rangierte.

In der Kreisoberliga liegen die zweiten Halberstädter Herrenteams (Einheit 4:8 / HKSVH 3:9), die HKSVH Damen II (3:6) am Tabellenende, während die HKSVH Senioren II (6:4) Tabellenzweiter sind. In der Kreisliga der Herren findet kein geregelter Spielbetrieb statt. Hier wird zwar gespielt aber vier Teams werden die Punkte abgezogen, weil sie die geforderten Bahngebühren nicht zahlen. So geht es nur noch um Punkte zwischen dem Rodersdorfer SV und Blau-Weiß Biere II.

Der TuS Elbingerode kann eine moderne 4-Bahnenanlage nutzen, liegt in der 1. Kreisklasse auf dem vierten Platz (8:4) und die Nachwuchskegler feierten bereits erste Erfolge