Wernigerode (ige) l Zum Rückrundenstart der „Harz-Börde-Staffel“ 3 stehen gleich einige interessante Partien auf dem Spielplan. Aus Harzer Sicht sind dies die beiden Kreisderbys in Wernigerode und Thale.

Spitzenreiter SV Stahl Thale erwartet am Sonntag um 15 Uhr den Tabellenvierten SV Eintracht Osterwieck im heimischen Sportpark. Im sich anbahnendenden Zweikampf mit dem punktgleichen Ummendorfer SV haben die Thalenser in der Winterpause mit dem 20-jährigen Glebs Zavjalovs personell noch einmal nachgelegt. Die Testspielbilanz fiel mit zwei Siegen und vier Niederlagen negativ aus, die Tietze-Elf testete aber überwiegend gegen höherklassige Gegner.

Die Osterwiecker Eintracht hat nach drei Pokalsiegen in der Hallensaison auch in den Testspielen mit Siegen bei der TSG Bad Harzburg und dem Blankenburger FV aufhorchen lassen. Nach der hohen 1:7-Niederlage im Hinspiel wird die Elf aus dem Ratsgarten den Stahl-Werkern diesmal deutlich besser Paroli bieten.

Im zweiten Derby geht es für Germania Wernigerode gegen Olympia Schlanstedt um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Während die Schlanstedter mit Platz fünf und 19 Punkten als Aufsteiger eine starke Hinrunde hinlegten, sind die Wernigeröder als Tabellenvorletzter unter Zugzwang. Mit Tomasz Salinski vom Stadtrivalen FC Einheit und Rückkehrer Robert Medritzki (SV Darlingerode/Drübeck) als Verstärkung will Trainer André Willner die Abstiegszone schnellstmöglich verlassen.

Drei Zugänge bei Schwanebeckern

Ob dies schon an diesem Wochenende möglich ist, hängt auch vom Ausgang des Kellerduells ab. Blau-Weiß Schwanebeck (12.) trifft daheim auf das Tabellenschlusslicht SV Hötensleben und kann sich mit einem Sieg sechs Punkte vom direkten Konkurenten absetzen. Auch die Schwanebecker haben in der Winterpause personell mit Daniel Holtzheuer (SV Langenstein), Christian Kesten (Blau-Weiß Schwanebeck) und Rückkehrer Till Breitenbach (Germania Wulferstedt) personell nachgelegt.

Die gilt auch für den SV Darlingerode/Drübeck (8.), der mit dem schweren Auswärtsspiel beim SV Seehausen (3.) in die Rückrunde startet. Leeroy Götz und Felix Gasch kehrten nach einem halben Jahr in Quedlinburg bzw. bei Germania Wernigerode zurück und wollen die Darlingeröder weiter in sicherem Fahrwasser halten.

Dieses Ziel verfolgt auch der Quedlinburger SV (11.), der nach einer enttäuschenden Hinrunde nur fünf Punkte vor den Abstiegsrängen liegt. Mit einem Heimsieg gegen Germania Wulferstedt (9.) wäre der erste Schritt Richtung gesichertes Tabellenmittelfeld gemacht.

Komplettiert wird der Spieltag aus Harzer Sicht vom Gastspiel des SV Langenstein (7.) beim Haldensleber SC II (10.). Beide Teams trennen in der Tabelle nur zwei Punkte, die Langensteiner benötigen also mindestens ein Remis, um den Gegner in der Tabelle nicht passieren zu lassen.