Halberstadt l „Mund abputzen und weitermachen“, so lautet das Motto bei Fußball-Regionalligist VfB Germania Halberstadt nach dem 0:1 beim FSV Wacker 90 Nordhausen am Mittwoch-Nachmittag.

Trainer Maximilian Dentz trauerte nur kurz einem möglichen Remis hinterher. „Machen wir unsere Großchance fünf Minuten vor dem Abpfiff, gehen wir mit einem 1:1 aus diesem Duell und als der gefühlte Sieger.“ Der 29-Jährige sieht aber wie immer das Positive und kann das Resultat entsprechend einordnen. „Bei so einer Spitzenmannschaft, die unter völlig anderen wirtschaftlichen und sportlichen Voraussetzungen antritt, hat meine Mannschaft den Kampf sehr gut angenommen. Ich sehe das für unseren angestrebten Weg als durchaus positiv.“

Germania im Soll

Inzwischen ist schon ein Drittel der Saison 2018/19 absolviert, Germania Halberstadt ist Tabellen-13. Diese Platzierung ist – nach den bisher gezeigten Leistungen – auch nach dem Saisonende möglich und sollte nun das Ziel der Vorharzer sein. Der Auftritt seiner Elf machte Max Dentz Mut für die kommenden Aufgaben. Mit dem Zweiten Hertha BSC II hat die Germania ein Team vor der Brust, das sehr gut ausgebildet ist.

Die Berliner sind mit absoluter Vorsicht zu „genießen“, denn sie haben sechs der letzten sieben Punktspiele gewonnen. Eine große Gemeinsamkeit gibt es mit dem VfB Germania – die Hertha hat eine junge Mannschaft. Max Dentz freut sich auf einen „spielenden Gegner“, weiß aber, dass sein Team wie schon in Nordhausen als Außenseiter in diesen Vergleich geht. Danach folgen mit Neugersdorf, Meuselwitz, Viktoria Berlin und Bischofswerda Gegner, bei den die Ausgangsposition wohl eher als 50:50-Chance anzusehen ist.