Halberstadt l Der VfB Germania Halberstadt hat im Halbfinale des Fußball-Landespokals sein Wunschlos bekommen – zumindest das des Präsidenten Erik Hartmann.

Germania-Präsident freut sich über das Los

Während Trainer und Spieler nach der Pokalüberraschung gegen den Halleschen FC eher auf einen der beiden unterklassigen Gegner gehofft hatten, um dann im Falle eines Sieges im Finale auf den FCM zu treffen, hatte sich der Vereinschef auch aus rein wirtschaftlichen Gründen den 1. FC Magdeburg für ein Heimspiel ins Friedensstadion gewünscht. „Wenn man den Pokal gewinnen will, muss man auch das Halbfinale gewinnen. Und ein volles Stadion mit vielen FCM-Fans wäre doch eine tolle Sache“, hatte sich Erik Hartmann schon nach dem HFC-Spiel geäußert.

Ähnlich sieht es auch der sportliche Leiter, Enrico Gerlach: „Wenn man in den DFB-Pokal will, muss man dieses Jahr wohl auch den Landespokal gewinnen. Zweimal hatten wir Glück, dass der FCM und HFC nach unseren verlorenen Endspielen unter den besten Vier standen. Bei uns Zuhause haben wir bewiesen, dass wir einen Drittligisten besiegen können. Also freuen wir uns auf ein schönes Spiel.“

Terminierung noch offen

Der genaue Termin für die Partie zwischen dem VfB Germania Halberstadt und dem 1. FC Magdeburg steht noch nicht fest. Für den vom Fußballverband Sachsen-Anhalt angesetzten Termin am 28. und 29. März liegt eine Überschneidung mit dem Spielplan der 3. Liga vor.

Als zweite Halbfinalpaarung zog Anne Bartke, ehemalige Spielerin des Magdeburger FFC und Mitarbeiterin des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt, die Partie SV Eintracht Lüttchendorf gegen den Haldensleber SC. Der gastgebende Landesligist wird seit der Saison 2016/17 von Siegfried Keller trainiert, der auch den Harzer Fußballexperten aus seiner Zeit als Coach des Blankenburger FV und SV Stahl Thale noch bestens bekannt sein dürfte.