Halberstadt l Zur gewohnten Anstoßzeit um 13.30 Uhr am Sonntag ist dann die VSG Altglienicke zu Gast im Friedensstadion.

Unter ähnlichen Bedingungen wie in der Begegnung vor einer Woche gegen den VfB Auerbach 1906 geht Germania Halberstadt in den 22. Spieltag der Regionalliga Nordost. Wieder ist ein direkter Konkurrent zu Gast, wieder steht der Gegner tabellarisch hinter dem VfB, wieder hat der Gast aber auch weniger Punktspiele als die Vorharzer absolviert. Und am wichtigsten: Wieder möchten die Gastgeber den Abstand zum Kontrahenten zumindest wahren.

Heimsieg als Vorgabe

Geht es nach Maximilian Dentz, dann ist ein Heimsieg die Vorgabe. Aber wie schon gegen Auerbach gilt es gleichzeitig das Minimalziel zu erreichen. Das lautet: nicht verlieren. Nur dann nämlich kann die VSG, ein erfahrenes Team mit routinierten Akteuren in seinen Reihen, auf Abstand gehalten werden. „Wir wollen die drei Punkte grundsätzlich schon hier behalten“, erklärte der 29-Jährige am Freitag, „gegen ein sehr kompakt agierendes und spielstarkes Team aus Berlin wird das aber erneut schwer“.

Einsatz von Harant ist fraglich

Sehr gering sind die Einsatzchancen bei Philipp Harant. Schon vor einer Woche musste er pausieren, da er im Test zuvor gegen Westerhausen umgeknickt war. Diese Verletzung hatte er inzwischen überstanden, Mitte der Woche trainierte der Leihspieler des FCM schon mit. Allerdings schleppt er seit seinem 20. Geburtstag am Mittwoch einen Infekt mit sich herum. „Da war Fieber mit im Spiel, darum denke ich nicht, dass er bis Sonntag fit wird“, schätzte sein Coach die Situation ein. Auch wenn unter der Woche zwei Spieler gesundheitlich angeschlagen waren, Trainer Dentz kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen. „Wir gehen mit positiven Gedanken an die Aufgabe.“

Im Gegensatz zum Vorjahr, als im Februar und März etliche Spiele der Germania ausfielen, ist die Mannschaft 2019 voll im Zeitplan. „Ich bin auch davon ausgegangen, dass wir zum Saisonende sechs bis acht Englische Wochen haben“, so der Trainer, „so freut es uns, dass wir den Rhythmus beibehalten. Ob es aber von Vorteil oder Nachteil ist, das ist schwer zu beurteilen. Letztes Jahr haben wir uns in diesem 3-Tage-Rhythmus ja in eine wahre Euphorie gespielt.“ Vielleicht ist jene Euphorie ja auch am Sonntag gegen Altglienicke zu sehen.