Halberstadt l Mit einer Punkteteilung ist Regionalligist Germania Halberstadt vor eigenem Publikum ins neue Jahr gestartet. Gegen den VfB Auerbach hieß es im Friedensstadion am Ende 1:1 (0:1)-Unentschieden.

Erstes Spiel für Auerbach

Bei den Gastgebern bekamen von Cheftrainer Maximilian Dentz Rückkehrer Patrik Twardzik und Martin Ludwig von den Neuzugängen das Vertrauen für die Startelf ausgesprochen. Beide blieben noch hinter ihren Möglichkeiten, wurden nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt. Für die Gäste aus dem Vogtland war es die erste Partie in 2019, sowohl das Nachholspiel gegen Erfurt, als auch die Partie des 20. Spieltags gegen Altglienicke kamen bisher nicht zustande.

Die Germania begann mit Zug zum Tor, eine Schulze-Flanke von links wurde zur Ecke geklärt (4.) und eine Surek-Hereingabe von rechts senkte sich gefährlich (9.). Kurz danach scheiterte Alex Schmitt aus Nahdistanz an Keeper Stefan Schmidt, der seine Füße noch rechtzeitig zusammen bekam.

Freistöße bringen nichts ein

Nach etwas Leerlauf meldete sich der Gast mit der ersten guten Aktion. Nach einem Solo von Danny Wild klärte Philipp Blume zur Ecke (26.). Bei der Germania fiel schon jetzt auf: Die Freistöße rund um den gegnerischen Strafraum brachten zu wenig ein. Das 0:1 kam überraschend, hatte sich Auerbach doch bis dato merklich zurückgehalten. Trotzdem kam der Treffer mit Ansage, denn gleich eine ganze Fehlerkette der Halberstädter ließ nichts Gutes erahnen. Als dann Benjamin Boltze und Lucas Surek Thomas Stock völlig frei flanken ließen mündete dies in den Gegentreffer. Kapitän Marc Zimmermann stieg zum Kopfball hoch und verwandelte mustergültig (37.).

Die Germanen kamen mit mehr Entschlossenheit aus der Kabine. Vier, fünf gute Aktionen zeigten, dass man um den schnellen Ausgleich bemüht war. Auf der anderen Seite zeigte Auerbach, dass es nach Kontern blitzschnell in die andere Richtung gehen kann. Hendrik Hofgärtners Steilpass auf Ludwig nutzte der zum vermeintlichen 1:1. Der Linienrichter hatte jedoch die Fahne zu Recht oben (54.).

Halberstadt erhöht den Druck

Halberstadt erhöhte den Druck mit jeder Minute und kam zu etlichen Ecken und Freistößen. In der 77. Minute war es verdientermaßen soweit: Surek flankte die Kugel Richtung Zentrum, dort legte Blume das Leder aus Nahdistanz am Keeper vorbei in die Maschen.

Wenige Minuten später hätte es Elfmeter für die Germania geben müssen, als Sebastian Schmidt den Ball mit der Hand spielte. Dass die Vorharzer in dieser Partie nicht Fortuna auf ihrer Seite hatten, verdeutlichte ein weiteres knappes Abseitstor in der Schlussminute.

Trainer Dentz: „Unser Minimalziel haben wir geschafft, mit ein bisschen mehr Glück gewinnen wir noch 2:1.“

VfB Germania Halberstadt: Guderitz - Surek, Schulze (64. Messing), Blume, Heynke, Schmitt, Boltze, Ludwig (69. Blaser), Twardzik (64. Jäpel), Hofgärtner, Rothenstein;

VfB Auerbach: Stefan Schmidt - Sebastian Schmidt, Müller, Sieber, Kadric, Tarczal (87. Herold), Löser, Wild (82. Luderer), Ctvrtnicek (82. Miertschink), Zimmermann, Stock;

Torfolge: 0:1 Marc-Philipp Zimmermann (37.), 1:1 Philipp Blume (77.); Schiedsrichter: Steven Greif (Westhausen); Zuschauer: 420.