Halberstadt l Am Sonntag soll gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, Bischofswerdaer FV, ein Heimsieg her. 17 Punkte auf der Habenseite und noch zwei Spiele der Hinrunde vor der Brust. Damit stehen die Germanen voll im Soll. „14 bis 17 Punkte wollten wir in der Hinrunde erreichen, die haben wir“, so der sportliche Leiter Andreas Petersen.

In dieser Situation kommt ein Heimspiel gegen einen Tabellennachbarn – mit sieben Tagen Zeit für (aktive) Regeneration – gerade recht. Zwar trennt die Germanen gerade mal ein Punkt vom Relegationsplatz, aber oben ist auch alles ziemlich dicht beieinander. Bis zum Platz fünf, Germania steht auf Rang zwölf, sind es gerade einmal vier Punkte.

Bischofswerda zu Gast

„In der Tabelle ist es sehr eng. Da kann man sehen, wie ausgeglichen die Liga ist“, so Petersen. In dieser Situation wäre ein Heimdreier viel wert. Aber Obacht! „Bischofswerda hat als Aufsteiger seine Hausaufgaben gut gemacht. Es wird ein enges Spiel, die Chancen stehen 50:50“, sagt der sportliche Leiter.

Personell sind die Germanen derzeit gut aufgestellt. Bis auf die bekannten Langzeitverletzten sind alle Mann an Deck und Trainer Maximilian Dentz hat die Qual der Wahl. Allein die Frage, wie die Mannschaft den 0:4-Dämpfer gegen Viktoria Berlin weggesteckt hat, steht im Raum. Bischofswerda reist mit dem Selbstvertrauen aus einem 1:0-Heimsieg gegen Auerbach an.

Intensiver Fahrplan bis Weihnachten

In den kommenden Wochen geht es für die Halberstädter noch munter weiter. In einer Woche reisen sie im Landespokalspiel nach Sandersdorf. „Das ist eine harte Nuss“, so Petersen.

Dann steht das letzte Spiel der Hinrunde in Fürstenwalde auf dem Plan und an den ersten beiden Dezember-Wochenenden die ersten Spiele der Rückrunde. Und, so der Plan des Landesverbandes, am 15. Dezember das Halbfinale des Landespokal, falls die Germanen es erreichen.

Hoffnung auf Verlegung

„Ich hoffe, da lassen die Verantwortlichen Vernunft walten“, hofft Petersen auf einen anderen Termin, denn die Germanen wollten vom 12. Dezember bis 4. Januar in die verdiente Pause gehen.

Anpfiff gegen den Bischofswerdaer FV ist am Sonntag um 13.30 Uhr im Friedensstadion.

Besuch in der Grundschule

Unter der Woche hatten indes die beiden Germania-Spieler Hendrik Hofgärtner und Nedim Pepic Zeit für die jüngsten Fans. Vor wenigen Tagen besuchten sie die Grundschule im Osterwiecker Ortsteil Bühne. Die beiden Teamkollegen hatten ein buntes Bewegungsprogramm mit reichlich Spiel und Spaß für die Einrichtung um Schulleiterin Angelika Rüstenberg im Gepäck.

Egal ob Krebsgang-Hasche, Teamwettstreit oder Geschicklichkeitsparcours, für die anwesenden 39 Erst- und Zweitklässler war einiges vorbereitet. Eine lockere Fragestunde der Grundschüler zum Beispiel zu den musikalischen Vorlieben oder den vorherigen Vereinsstationen der beiden Kicker bildete schließlich den Abschluss dieses sportlichen Tages. Der zweistündige Termin mit den zwei Regionalliga-Fußballern ist Teil der von den Halberstadtwerken unterstützten Aktion „Germania macht Schule“, die auf die sinnvolle Verbindung von Sport und Gesundheitsvorsorge abzielt.