Halberstadt l Die A-Junioren des VfB Germania stehen im FSA-Landespokalhalbfinale. Das Viertelfinale beim 1. SV Sennewitz, Vierter der Verbandsliga Süd, entschieden die Gäste mit 5:1 für sich.

Ohne die Verletzten oder Erkrankten Stammkräfte Brunner, Frye und Seelhorst reisten die Germanen zu den Rand-Hallensern. Für sie rückten Pust, Mann und Hecht in die Startformation. Beide Teams standen vor einer schwierigen Aufgabe: Minusgrade und ein gefrorener, holpriger aber bespielbarer Rasenplatz waren alles andere als optimal.

SV Sennewitz geht in Front

Das Trainerteam um Florian Köhler sollte auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der die eher schlechten Bedingungen für sich nutzen wollte. Bereits in der dritten Minute wurden die Germanen kalt erwischt. Ein langer Ball auf den agilen Stürmer der Sennewitzer, Dominik Gold, führte früh zu Führung der Gastgeber.

Die Köhler-Elf schüttelte sich kurz und behielt die notwendige Ruhe. Sie erspielte sich eine optische Feldüberlegenheit, scheiterte aber durch Staat und Pust mehrfach auch am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber. Sennewitz blieb ebenso im Spiel und kam ein ums andere Mal gefährlich vor Torwart Paul Niehs zu Chancen.

Die Halberstädter Abwehr um Eric Mann und Hannes Lehmann stellte sich im weiteren Verlauf immer besser auf die Sennewitzer Spielweise ein, ließ immer weniger zu. Nachdem in der Folge Cedric Staat und Leon Pust gute Chancen ausließen, wurde Niclas Eheleben in der 21. Minute im Strafraum umgerissen. Eine unnötige Aktion des Verteidigers, war der Ball doch fast schon geklärt. Max Stadler ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zum Ausgleich.

Verdiente 2:1-Führung

Mit dem Pausenpfiff nahm Willi Hecht einen abgefälschten Ball am Elfmeterpunkt auf und vollendete zum mittlerweile verdienten 1:2.

Die Pausenansprache von Florian Köhler und Christoph Klötzer brachte den erwarteten Schwung. Bereits in der 47. Minute nahm Staat einen langen Ball von Mann auf, umspielte den Torhüter und netzte zum 3:1 aus VfB-Sicht ein.

In der 60. Minute musste der Torschütze des 1. SV Sennewitz verletzt vom Platz. Mit der Auswechslung verloren die Platzherren ihren bis hierhin einzigen Aktivposten.

Germania Halberstadt siegt deutlich

Eheleben nahm später den Ball an der Mittellinie auf, ließ mehrere Sennewitzer stehen und vollendete überlegt von halblinks zum 4:1 (71.). Damit war das Spiel entschieden, zumal die Heimelf in Hälfte zwei kaum nennenswerte Chancen markierte. Den Schlusspunkt unter eine gute zweite Halbzeit setzte der eingewechselte Niklas Hanke. Er vollendete eine uneigennützige Ablage von Staat zum 1:5-Endstand.

Die Germanen bleiben damit in der Erfolgsspur und stehen nunmehr im Halbfinale. Hier treffen sie auf den Halleschen FC, der derzeit auf dem dritten Rang der Regionalliga steht.

VfB Germania Halberstadt: Niehs - Köhler, Lehmann, Mann, Weber, Stadler, Boks (70. Liebing), Eheleben, Pust (61. Gerhardt), Hecht (70. Hanke), Staat;

Torfolge: 1:0 Dominik Gold (3.), 1:1 Max Stadler (FE/ 21.), 1:2 Willi Hecht (45.), 1:3 Cedric Staat (47.), 1:4 Niclas Eheleben (71.), 1:5 Niklas Hanke (83.); Schiedsrichter: Christopher Große; Zuschauer: 50.