Halberstadt l Am 5. Spieltag hat der VfB Germania Halberstadt bei der VSG Altglienicke am Sonnabend mit 1:2 verloren.

Auf der Fritz-Lesch-Sportanlage Adlershof trafen die zwei Aufsteiger von 2017 aufeinander. Gegen die Berliner konnte die Mannschaft von Trainer Max Dentz in der letzten Saison eine top Bilanz vorweisen. In der Hauptstadt gab es einen 1:0-Erfolg, das Rückspiel im Februar beendete die Germania beim 2:0 auch siegreich und ohne Gegentreffer. Im dritten Vergleich sollte es anders laufen. Die VSG, mit den Ex-Germanen Hasan Pepic und Rico Steinhauer in ihren Reihen, punktete das erste Mal gegen Halberstadt.

Germania optisch überlegen

Die erste Halbzeit gehörte optisch den Gästen, mehrere gute Möglichkeiten wurden sich erspielt, aber auch nicht konsequent genutzt. Altglienicke war da fußballerisch nicht so dominant. Jedoch entpuppten sich die Einwürfe der Berliner als ziemlich gefährlich, waren im Grunde mit Standards gleich zu setzen.

Elfmeter zur Führung

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff traf der Gast zur verdienten Führung. Nach einem Foul im Strafraum übernahm Dustin Messing, seit Saisonbeginn absolut überzeugend in seinen Leistungen, Verantwortung und versenkte.

Die Volkssportgemeinschaft, bei der mit u.a. Christopher Quiring oder Björn Brunnemann sehr erfahrene Fußballer die Fäden ziehen, glich aus. Das war aus Halberstädter Sicht in so fern ärgerlich, da man bis dato weitere Chancen nicht unterbringen konnte. Wieder war ein weiter Einwurf der Beginn. Der erste Ball konnte noch abgewehrt werden, beim zweiten stand die VfB-Abwehr unglücklich und es hieß 1:1 durch Kevin Kahlert (71.). In der Schlussphase wollte Halberstadt mehr als nur den einen Zähler, ging dabei womöglich etwas zu viel Risiko ein und geriet in einen Konter. So blieben am Ende nur leere Hände. Tugay Uzan, letzte Saison noch in der 3. Liga bei Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag, traf in der 87. Minute zum etwas schmeichelhaften 2:1.

Der sportliche Leiter der Germania, Andreas Petersen, sprach von einer unglücklichen Niederlage. „Wir haben noch besser als gegen Erfurt oder Babelsberg gespielt, wurden aber kurz vor dem Abpfiff ausgekondert.“ Gleichzeitig versprüht er weiter Optimismus. „Wir dürfen keinen Aktionismus betreiben, denn wir haben einen richtig guten Ball gespielt. Wichtig ist, weiter keine Angst zu haben. Die Liga ist brutal eng. Wie wir aufgetreten sind, das macht weiterhin Hoffnung.“

Statistik

VfB Germania Halberstadt: Brinkmann - Schulze, Boltze, Messing (79. Korsch), Blume, Heynke, Kuhnhold, Schmitt (69. N. Hübner), Hofgärtner, Michel, Rothenstein (85. Oeftger);

Torfolge: 0:1 Dustin Messing (55.), 1:1 Kevin Kahlert (71.), 2:1 Tugay Uzan (87.);

Schiedsrichter: Stefan Herde (Dresden);

Zuschauer: 190.