Halberstadt l Mit Schlusslicht FSV Optik Rathenow wartet am Sonntag um 13.30 Uhr dennoch eine schwierige Aufgabe. „Das waren zwei ganz wichtige Siege“, blickte Andreas Petersen, sportlicher Leiter der Germania, auf die Partien gegen Bautzen und bei Lok Leipzig zurück. „Auch in den Spielen zuvor hat die Mannschaft überzeugt, in Leipzig kam dann auch mal das Spielglück hinzu. Gerade in der Phase, als der Gegner zwei klare Chancen hatte. Andererseits hatten auch wir sehr gute Möglichkeiten.

Das hat sich die Mannschaft mit den auch zuvor schon guten Leistungen verdient. Die kleine Serie fühlt sich gut an, tat der Mannschaft vor allem im Hinblick auf die Tabelle gut. Aber jetzt müssen die Spieler schnell in den Alltag zurück. Mit Optik Rathenow erwartet uns eine Aufgabe, die brutal anders und brutal schwer wird“, so Petersen vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten.

Erinnerungen an die Relegation

„Die Relegationsspiele sind uns noch in bester Erinnerung. Es waren zuletzt immer enge und umkämpfte Duelle, sie haben gute Fußballer in ihren Reihen und gute Spiele abgeliefert, wurden dafür aber nicht mit Punkten belohnt. Und mit Ingo Kahlisch hat Rathenow einen Trainer, der dieses Amt schon seit gefühlten 30 Jahren ausübt und sich auch diesmal einen Plan zurecht gelegt hat, etwas Zählbares aus Halberstadt mitzunehmen. Wir müssen die Aufgabe mit Demut, aber auch mit der nötigen Überzeugung und Leidenschaft angehen, die uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat“, fordert Andreas Petersen.

Personell hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche leicht gebessert, Hendrik Kuhnhold ist nach abgesessener Rot-Sperre wieder dabei. Dafür fehlen weiterhin Alysson Vargas, der wegen muskulärer Probleme wohl erst in ein oder zwei Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen wird, Dean Justin Müller (Knieverletzung) und Nico Hübner, der wegen einer Meniskusverletzung und Knorpelschaden operiert wurde und bis zur Winterpause ausfällt. „Nicht zu vergessen auch Cedric Staat, der ja schon seit der Vorbereitung wegen Problemen am großen Zeh ausfällt. Hier brauchen wir die nötige Zeit und Geduld, damit er schmerzfrei ist“, so Andreas Petersen.